Allgemeine Berichte | 28.08.2020

Treffen der karnevalstreibenden Vereine der Rheinschiene zwischen Brohl und Oberwinter

Saalveranstaltungen und Karnevalsumzüge abgesagt

20 Vereine und Gruppierungen unterzeichnen Abstimmung für Session 20/21

Vertreter der acht karnevalstreibende Vereine der Rheinschiene zwischen Brohl und Oberwinter hatten sich getroffen und eine gemeinsame Presseerklärung zur Absage der Saalveranstaltungen und Karnevalsumzüge aufgrund der Corona-Pandemie erstellt. Foto: KG Narrenzunft Remagen von 1933 e.V.

Kreis Ahrweiler. Auf Einladung der KG Närrische Buben Sinzig trafen sich Vertreter von acht Karnevalsvereinen der Rheinschiene zwischen Brohl und Oberwinter, um über den möglichen Ablauf der Session 2020/2021 in Zeiten einer Pandemie zu beraten und damit auch eine völlig neue Vernetzungsplattform der linksrheinischen Karnevalsvereine zu schaffen. Nach reiflicher Überlegung und auch intensiven Vorberatungen in den einzelnen Vorständen

war den Anwesenden schnell klar, dass es aus Verantwortungs- und Haftungsgründen nicht möglich ist, in der anstehenden Session Saalveranstaltungen und Festzüge in der gewohnten Form durchzuführen. Nach Abstimmung mit weiteren Vereinen und Organisationen der Region haben sich die 20 Unterzeichnenden darauf verständigt, diese Karnevalsveranstaltungen in der Session 2020/2021 abzusagen.

Zwar sind z. B. in Brohl, Bad Breisig und Sinzig Karnevalsveranstaltungen in Sälen (noch) erlaubt, jedoch machen diese aufgrund der derzeitigen Vorschriften mit jeweils separaten Hygienekonzepten für Gäste, Mitglieder und Auftretende und damit einhergehend extrem verringerter Gästezahl nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn. Im Stadtgebiet von Remagen stehen dagegen lt. offizieller Mitteilung der Stadtverwaltung die städtischen Liegenschaften für Karnevalsveranstaltungen in der Session 2020/2021 gar nicht erst zur Verfügung.

Die Entscheidung fiel den Vollblutkarnevalisten nicht leicht, aber derzeit stehen die Sicherheit und Gesundheit der Mitglieder und der Gäste im Vordergrund. Jetzt gilt es, Kontakt mit den bereits gebuchten Akteuren aufzunehmen, um bei den geschlossenen Verträgen eine für beide Seiten befriedigende Lösung zu finden. Auch mit den in den Startlöchern stehenden Tollitäten für 2020/2021 und für die Folgejahre müssen Gespräche geführt werden, ob sie ihre Zusage um ein Jahr verschieben können.

Einig war man sich aber auch, dass der Karneval an sich nicht abgesagt wird, kann er auch gar nicht. Er gehört zur rheinischen Mentalität und in unserer Region zum Alltag wie Ostern und Weihnachten. In dieser Session muss die Brauchtumspflege eben anders organisiert werden. Über das Wie werden die Vereine im Herbst und ggf. auch zu Beginn des neuen Jahres bei weiteren Treffen beraten. Dann kann man auch kurzfristig auf eventuell veränderte Pandemiebestimmungen reagieren. Die karnevalstreibenden Vereine gehen auf jeden Fall davon aus, dass sich der Bazillus Carnevalis vom Corona-Virus nicht unterkriegen lässt.

Gemeinsame Presseerklärung

Brohler Narrenzunft 1904 e.V.

KG Blau Weiß Niederlützingen 1966 e.V.

KG Bad Breisig „Mir lossen ohs net bang maache“ e.V.

KG „Jeckige Globistere“ Waldorf e.V.

Möhnen Gönnersdorf

MGV Sängerbund Oberbreisig e.V.

VVV Oberbreisig 1958 e.V.

Kfd Katholische Frauengemeinschaften St. Marien und St. Viktor Bad Breisig

KG Närrische Buben Sinzig von 1967 e.V.

KG „Rievkooche“ Blau-Weiß Bad Bodendorf e.V.

KG Narrenzunft Remagen von 1933 e.V.

Möhnegesellschaft Remagen von 1936 e.V.

Fastelovendsfründe Remagen e.V.

Stadtsoldatenkorps Remagen 1937 e.V.

SV Remagen 1919 e.V.

Förderverein Altes Jugendheim Remagen e.V.

Sportverein Kripp 1946 e.V.

Förderverein Oberwinterer Karneval e.V.

Rot-Weiße Funken Unkelbach e.V.

KG „Rheinhöhenfunken“ Oedingen e.V.

Vertreter der acht karnevalstreibende Vereine der Rheinschiene zwischen Brohl und Oberwinter hatten sich getroffen und eine gemeinsame Presseerklärung zur Absage der Saalveranstaltungen und Karnevalsumzüge aufgrund der Corona-Pandemie erstellt. Foto: KG Narrenzunft Remagen von 1933 e.V.

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