Das 2. Schuljahr der Grundschule Sankt Georg in Sankt Katharinen entdeckt den Lebensraum der Spinne
Sachunterricht mal anders
St. Katharinen. Vor Kurzem verlegten die 19 Kinder der 2. Klasse der Grundschule in Sankt Katharinen unter der Klasseleitung Lara Ternes den Unterricht nach draußen. Die Sonne schien und der Weg zum Wald war zum Glück nicht weit. Dort wartete schon die Umweltpädagogin Sibylle Drenker-Seredszus auf die wissensdurstige Gruppe. Nach einer kurzen Begrüßung und einem Kennenlernen drehte sich von jetzt an wirklich alles um die Spinne. Passend zu dem behandelten Thema im Sachunterricht sollten jetzt endlich echte Spinnen entdeckt und ihr Lebensraum kennengelernt werden. Ausgestattet mit einer Sprühflasche (gefüllt mit einer geheimen Flüssigkeit) machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg. Eifrig wurde die Flüssigkeit (Wasser) zwischen Sträucher und Gräser gesprüht und es dauerte nicht lang, da wurden Spinnennetze sichtbar, die zuvor keiner der kleinen Wissenschaftler gesehen hatte. Alle waren begeistert und bald wurden weitere verschiedenartige Spinnennetze entdeckt: Radnetze, Hängemattennetze, Haubennetze und sogar Pizzanetze.
Nach einer kurzen Stärkung machten sich dann alle auf die Suche nach den dazugehörigen Spinnen. Diese wurden mit einer Becherlupe eingefangen und in einer größeren Box gesammelt. Da konnten sie genau betrachtet und bestimmt werden. Am häufigsten wurde an diesem Tag die Wolfsspinne gefunden. Natürlich wurden am Ende der „Spinnenwanderung“ alle Spinnen wieder frei gelassen!
Es war schön, einen Tag im Lebensraum der Spinnen verbringen zu können. Und wenn die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler der Grundschule Sankt Georg in Sankt Katharinen noch mal einmal von jemandem hören, er habe Angst vor Spinnen, dann können sie nur eins dazu sagen: Du spinnst wohl?!
Danke an die Umweltpädagogin Frau Sybille Drenker-Seredszus für diesen Tag voller echter Lernmomente und ein Dankeschön an den Förderverein der Grundschule Sankt Georg, der diesen Tag finanziell ermöglicht hat.
Die Spinnen wurden genau untersucht.
