Allgemeine Berichte | 09.05.2022

Der Eifelverein Untermosel in Kastellaun

Sahnehäubchen auf der Traumschleife Burgstadtpfad

Der Eifelverein auf dem Burgstadt-Pfad. Quelle: Eifelverein Untermosel

Region. Die Wanderung auf der Traumschleife Burgstadtpfad hatte gleich drei Sahnehäubchen. Gleich zu Beginn war der "Kyrilpfad" zu erkunden. Hier hatte der gleichnamige Sturm 2007 eine breite Schneise in den Nadelwald geschlagen. Um den Besuchern einen Eindruck von dieser Naturgewalt zu geben, wurde der Pfad angelegt. In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Natur die Brachflächen zurückgeholt, was gut an dem starken Birkenbesatz erkennbar ist.

Nach einer ca. zehn Kilometer langen, überwiegend flachen Strecke durch den Kastellauner Wald gab es das zweite Sahnehäubchen in einem Cafe, das für seinen Kuchen berühmt ist. Gut gelaunt schafften es die 18 Wander gerade noch auf die Burg in Kastellaun, um dort bei einer Museumsführung zu erfahren, dass die Kelten schon vor ca. 2000 Jahren im Hunsrück siedelten und einen ihrer Fürsten bei Bell auf einen Wagen begraben ist. Amüsant war eine Geschichte, wonach die Kastellauner den Winningern jährlich mit zwei Ziegenböcken liefern mussten. Nach einem Jahr mit schlechter Ernte versuchten die Kastellauner einen Betrug. Sie legten nur einen Ziegenbock auf den Wagen, den sie in zwei Hälften geteilt hatten. Das ärgerte natürlich die Winninger, worauf sie die beiden Kastellauner Fuhrleute mit Schimpf und Schade aus dem Dorf jagten. An das Ereignis erinnert ein Denkmal in der Innenstadt.

Der Eifelverein auf dem Burgstadt-Pfad. Quelle: Eifelverein Untermosel

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