Triregionale Literaturprojekt des Are-Gymnasiums
Salut, Bonjour und Dobry den in Prag
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ganz im Zeichen der Freundschaft stand das Erasmusprojekt, an dem 18 SchülerInnen aus den Französischkursen der Oberstufe des Are-Gymnasiums sowie Stephanie Daun und Katrin Jäger als Begleitung teilgenommen haben.
Das trinationale Projekt zwischen Deutschland, Tschechien und Frankreich besteht darin, dass jeweils im Wechsel ein ausgewählter Roman eines Autors aus dem gastgebenden Land in französischer Sprache im Unterricht gelesen und dann vor Ort gemeinsam an kleinen Projekten rund um die Lektüre gearbeitet wird. In diesem Jahr ging es mit dem Bus in die Kleinstadt Príbram in Tschechien und die gemeinsame Arbeitsgrundlage war die Lektüre des Romans „Nationalstraße“ des tschechischen Autors Jaroslav Rudis.
Am Morgen des zweiten Tages trafen die Schüler*innen aller drei teilnehmenden Nationen zum ersten Mal aufeinander. Nach einer Führung durch das Schulgebäude und dem Kennenlernen nützlicher Phrasen auf Tschechisch, wie beispielsweise Dobrý den und Dekuji, was Guten Tag und Danke bedeutet, ging es mit einem Escape Game weiter. In trinationalen Gruppen wurde gemeinsam geknobelt und das Eis war schnell gebrochen.
In den folgenden Tagen standen sowohl kreative Arbeitsphasen zum Inhalt der Lektüre als auch kurzweilige Freizeitaktivitäten auf dem Programm. Unter anderem wurden bunte Poster zum Inhalt der Lektüre angefertigt und Comics zu ausgewählten Szenen am Computer erstellt. Ein Wochenhighlight war sicher auch der Tagesausflug nach Prag, wo wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie die Karlsbrücke und die Prager Burg, erkundet wurden.
Bereichert um den intensiven Kontakt mit unseren westlichen und östlichen Nachbarn können die SchülerInnen sowie ihre LehrerInnen bestätigen: L’Europe, c’est nous – Europa, das sind wir. Alle SchülerInnen haben eine spannende Woche in Tschechien verbracht und konnten Land und Leute näher kennenlernen, dabei viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede feststellen. Zudem konnten sie die Fremdsprachen nicht nur im Unterrichtsgeschehen, sondern im Ausland und im direkten Kontakt nutzen.
Viele SchülerInnen haben sich gegenseitig ins Herz geschlossen und so trägt dieses schöne Projekt immer wieder zur europäischen Zusammenarbeit bei.
