Allgemeine Berichte | 16.08.2022

Traditionelles Majestätenschießen der St. Hubertus Schützenbruderschaft e. V. Wormersdorf 1925

Sandra Metternich ist die 1. Bürgerkönigin

Sybille Mauel sichert sich Titel der Dorfkönigin

Sitzend (v.l.): Sandra Metternich, Hildegard Trimborn, Hans-Josef Trimborn und Sybille Mauel; stehend (v.l.): Lothar May, Ludwig Metternich, Marcus Haupt, Daniel Kunsorg, Heinz-Josef Schmitz, Claudia Nohles, Leo Mauel, Christian Schaefer und Sebastian Löbbert.  Foto: privat

Wormersdorf. Am ersten Augustwochenende fand das traditionelle Majestätenschießen der St. Hubertus Schützenbruderschaft e. V. Wormersdorf 1925 statt. Der Samstag stand ganz im Zeichen der inaktiven Mitglieder sowie der Teilnehmenden, die nicht der Schützenbruderschaft angehören. Unter der Aufsicht von Schießmeister Marcus Haupt schoss zuerst Sybille Mauel den Vogel ab. Mit dem 92. Schuss sicherte sie sich somit den Titel der Dorfkönigin. Auch bei den inaktiven Mitgliedern ging es spannend zu und schließlich gelang es Sandra Metternich mit dem 209. Schuss den Vogel abzuschießen. Sie ist somit die erste Bürgerkönigin in Wormersdorf. Bei diesem Wettbewerb hatte der stellvertretende Schießmeister Lothar May die Aufsicht.

Spannender Dreikampf am Sonntag

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der aktiven Schützinnen und Schützen. Unter der Aufsicht von Lothar May rangen sie um die Majestätenwürde. Eröffnet wurde der Wettkampf durch die scheidende Kaiserliesel Margarete Hartmann, die den ersten Schuss auf den Vogel abgab.

Direkt zu Beginn gab es ein besonderes Highlight: Zum ersten Mal nahm Daniel Kunsorg als neues Mitglied bei den Aktiven teil und mit seinem zweiten Schuss (dem achten in Wettbewerb) schoss er den Kopf herunter. Einen besseren Einstand kann man sich kaum wünschen!

Der weitere Wettbewerb war ebenso spannend und am Ende lieferten sich Claudia Nohles, Hans-Josef Trimborn und der Brudermeister Heinz-Josef Schmitz ein zähes Ringen um die Königswürde. Mehrfach glaubte man, dass der Vogel gefallen wäre, doch es blieb immer ein kleiner Rest stehen. Schließlich gelang es Hans-Josef Trimborn mit dem 260. Schuss, den Vogel endgültig herunterzuschießen und die Würde des Schützenkönigs zu erlangen. Nach 2012 ist er somit zum zweiten Mal Schützenkönig von Wormersdorf. Mit seiner Ehefrau Hildegard wird er die Schützenbruderschaft vertreten.

Krönender Abschluss am Sonntagabend

Nach einer kurzen Pause fand die Krönung der neuen Majestäten unter dem frenetischen Applaus aller Anwesenden durch Brudermeister Heinz-Josef Schmitz statt. Neben ihrer Majestätenkette erhielt Sybille Mauel einen neuen Wanderpokal, dieser wurde von ihrer Vorgängerin Laura von Sturm zu Vehlingen gestiftet. Anschließend feierte die Schützenbruderschaft noch weit in die Nacht hinein ihre neuen Majestäten.

„Es ist nicht leicht unsere traditionellen Veranstaltungen nach zwei Jahren Coronapause wieder aufleben zu lassen. Ich danke daher allen, die zu ihrem Gelingen beitragen und dabei helfen die Traditionen und Brauchtum im Dorf zu erhalten. Ohne die vielen helfenden Hände wäre dies nicht möglich. Dank einiger sehr engagierter Mitglieder bin ich jedoch sehr zuversichtlich, dass uns dies auch in Zukunft gelingen wird und ich freue mich auf die noch anstehenden Veranstaltungen in diesem Jahr“, resümiert Brudermeister Heinz-Josef Schmitz.

Sitzend (v.l.): Sandra Metternich, Hildegard Trimborn, Hans-Josef Trimborn und Sybille Mauel; stehend (v.l.): Lothar May, Ludwig Metternich, Marcus Haupt, Daniel Kunsorg, Heinz-Josef Schmitz, Claudia Nohles, Leo Mauel, Christian Schaefer und Sebastian Löbbert. Foto: privat

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