THW Ortsverband Cochem
Sandsackabfüllanlage hat sich bereits bewährt
Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken spendete 15.000 Euro
Cochem./Kreisgebiet. Schon bevor die neue Sandsackabfüllanlage „Power Sandking 800“ des Erfinders und Herstellers KÖNIG offiziell beim THW OV Cochem vorgestellt werden konnte, durfte sie ihre schnelle und erfolgreiche Handhabung beim Moselhochwasser vor Wochenfrist bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen. In diesem Zusammenhang konnten die THW-Einsatzkräfte unter Zuhilfenahme der neuen Anlage die Cochemer BBS-Narrhalla vor den Wassermassen erfolgreich schützen. Das war praktisch eine Steilvorlage für die produktive Effektivität der Neuanschaffung, die ein bis dato mühsames Sandschippen in die vorhandenen Säcke absolut „vorsintflutlich“ erscheinen lässt. Den Beweis hierfür führten die engagierten THW-Profis dann bei der Einweihung auf dem Betriebsgelände den zu der Veranstaltung geladenen Ehrengästen in der Praxis vor, die auch gerne selbst einmal Hand anlegen durften. So spart die neue Anlage beim Füllen der Säcke tatsächlich eine erhebliche Menge Zeit, die im eingetretenen Einsatzfall für eine schnelle Reaktion meist nur knapp
bemessen ist. Für die Beschaffung des neuen Einsatzgerätes, dass laut Landrat Manfred Schnur und dem Ortsbeauftragten Christoph Sesterhenn für den gesamtem Landkreis Verwendung finden wird, zeichnete u.a. die Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken in den Landkreisen Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich verantwortlich, die diesbezüglich eine großzügige Geldspende zur Verfügung stellte. In einer gemeinsamen Absprache zwischen der Katastrophenschutzbehörde, dem KFI a.D. Berthold Berenz, sowie Vertretern der beiden kreisangehörigen Ortsverbände, wurde die Anschaffung der Sandsackabfüllanlage zunächst beschlossen, bevor man sie nach erfolgter Einweisung bereits im Dezember 2019 in Betrieb nahm. Bei der aktuellen Einweihung beim THW in Cochem-Brauheck zählten sich zu den Ehrengästen unter anderem die Vertreter der Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken, Kommunalpolitiker, die Führungsriege der ansässigen Bundeswehr, sowie zahlreiche Führungskräfte regionaler Feuerwehren. Christoph Sesterhenn moderierte im Rahmen seiner Begrüßung auch die Vorführung der neuen Anlage, die ein Behältervolumen von 800 Liter aufweist und in der Maximalstufe stündlich 1500 bis 3500 Sandsäcke (je nach Größe) füllen kann. Das Gerät verfügt über sieben Abfüllstutzen mit denen die Sandsäcke mit Sand und Kies bis 30 Millimeter Körnung verarbeitet werden können. Dabei wird die Anlage ausschließlich über das elektrische Netz betrieben, wodurch ein Einsatz nahezu überall ermöglicht wird. „Auch für die ehrenamtlichen Helfer/Innen bedeutet die Neuanschaffung eine enorme Arbeitserleichterung“, erläuterten Sesterhenn und seine Fachleute, bevor sie herzliche Dankesworte an alle Investoren, insbesondere an die Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken richteten. Nach der Schecküberreichung gab es für alle einen deftigen Erbseneintopf.
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Abschließend ließ man sich einen deftigen Erbseneintopf mit Knackwurst schmecken.
Die Offiziellen der VR-Stiftung überreichten einen Spendenscheck über 15.000 Euro.
An insgesamt sieben Zapfstellen geht das Abfüllen der Säcke schnell von der Hand.
Aus riesigen Sandbehältnissen wird die neue Anlage zunächst mit einem Lastenkran gefüllt.
