Allgemeine Berichte | 25.07.2016

Französischer Markt lockte zahlreiche Besucher in die Deichstadt

Savoir vivre: Genuss im Zeichen der Trikolore

Französische Lebensart ging in die 13. Runde: Kultur, Plaisier und Gaumenfreude

Im Schatten von Trikolore und Marktkirche standen der Genuss und die Lebensfreude im Vordergrund.

Neuwied. Schon 13 Jahre ist es her, da kam das Amt für Stadtmarketing in Neuwied auf eine wunderbare neue Marktidee: Frankreich zu Besuch mitten in der Deichstadt. Seitdem lockt alljährlich der Französische Markt zahlreiche Besucher auf den Marktplatz. Dort erwartete sie auch am vergangenen Wochenende wieder eine bunte Mischung aus französischer Küche, Kultur und Lebensgefühl.

Regionale Köstlichkeiten standen natürlich in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt des Treibens. Traditionelle und außergewöhnliche Käsesorten füllten den Marktplatz mit ihrem Duft, genauso wie herrliche Kräuter und leuchtend lila Lavendel. Bunte Farben sprangen den Besuchern auch an manch anderen Ständen in die Augen: seien es seidene Tücher oder das beliebte französische Baisiergebäck, die Macarons. Gerne probierten die Gäste des Marktes ausgiebig die von den Marktbeschickern angebotenen Leckereien, um sich von der Qualität und dem außergewöhnlichen Geschmack überzeugen zu lassen. Das Paradies für Feinkostfans bot von Wurstwaren, traditionellen Gebäcken über feinste Öle bis hin zu Gewürzen und eingelegten Früchten eine breite Palette an Genüssen. Auch gegen den Durst war einiges geboten – ob Liköre oder feinster Rebensaft, bei bester Beratung warteten die Verkostungen auf die Genießer. Da ging niemand hungrig nach Hause. Nicht wenige verließen den Markt sogar mit gefüllten Taschen für die nächsten Mahlzeiten daheim, um den „Frankreichbesuch“ so noch ein paar Tage zu verlängern.

Ein Höhepunkt durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen: auf zwei Boule-Bahnen konnten die Besucher unter der Anleitung vom TC Rot-Weiss Neuwied den französischen „Nationalsport“ ausprobieren. Davon machten zahlreiche Gäste Gebrauch, die gern eine Schlemmer-Pause einlegten, um sich danach wieder den leiblichen Genüssen zuwenden zu können.

Auch die französische Kultur kam nicht zu kurz. Kunsthandwerk aus Stoff, Metall und Holz gab es zu sehen und zu kaufen. Herrlich duftende Seifen, farbenfrohe Tischwäsche und prächtige Blumenarrangements komplettierten die Warenpalette. Dekoratives und Nützliches war also auch in diesem Jahr im Angebot, das unter dem zum größten Teil sonnen lächelnden Himmel bestaunt werden konnte.

Die etwa 60 Stände im Schatten der Marktkirche waren wieder einmal eine echtes Idyll mitten im Treiben der Stadt, die aber doppelt von der Veranstaltung profitierte – so manches Gesicht, das man auf dem Markt sah, traf man auch noch beim kurzen Stadtbummel wieder. Und etliche Frankreichfans waren sich einig: wir treffen uns wieder – beim nächsten Französischen Markt in Neuwied.-ade-

Boule wurde natürlich auch gespielt.

Boule wurde natürlich auch gespielt.

Ein „Gendarm“ vermittelte auf humorige Art die französischen „Benimmregeln“.

Ein „Gendarm“ vermittelte auf humorige Art die französischen „Benimmregeln“.

Vive la France: ein Prosit auf die Französische Lebensart. Gemütliche und frohe Stunden standen auf dem Programm.

Vive la France: ein Prosit auf die Französische Lebensart. Gemütliche und frohe Stunden standen auf dem Programm.

Die verschiedensten Köstlichkeiten konnten die Besucher an den Marktständen probieren.

Die verschiedensten Köstlichkeiten konnten die Besucher an den Marktständen probieren.

Im Schatten von Trikolore und Marktkirche standen der Genuss und die Lebensfreude im Vordergrund.

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