Programm des Rheinischen Eisenkunstguss-Museums und der Tourist-Information
Sayn: Führungsprogramm im Wonnemonat
Abwechslungsreiches Besichtigungsprogramm im Mai
Bendorf-Sayn. Am Montag, 1. Mai um 15 Uhr und an Christi Himmelfahrt, 25. Mai um 15 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer öffentlichen Führung unter dem Titel „Das fürstliche Schloss Sayn“ durch die sonst unzugänglichen Salons im Schloss Sayn teilzunehmen. Eintritt und Führungsgebühr betragen pro Person 8,50 Euro.
„Märchenschloss und schmuckes Eisen“
Gekleidet wie eine echte Prinzessin, oder ritterhaft ausgestattet mit Schwert und Schild können Kinder die Schätze von Schloss Sayn und seinem Museum entdecken. Unter dem Motto „Märchenschloss und schmuckes Eisen“ bietet das Rheinische Eisenkunstguss-Museum und die Tourist-Info der Stadt Bendorf bis Oktober an allen Samstagen und Sonntagen sowie Feiertagen zwischen 11 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde öffentliche Familienführungen an. Jede teilnehmende Prinzessin und jeder Ritter bekommen natürlich den besonderen „Eisenkrönchen-Orden“ verliehen und dürfen diesen mit nach Hause nehmen. Die Führungsgebühr beträgt pro Person 4 Euro und für Kinder 2,50 Euro zuzüglich Museumseintritt.
„Ahl Sään und Spitzenhäubchen“
Am Freitag, 12. Mai um 19 Uhr bietet das Museum eine öffentliche Vorstellung des Museumstheaters „Ahl Sään und Spitzenhäubchen“ an. Ein vergnügliches Kriminalstück von den Autorinnen und Akteurinnen Heike Kamp und Stephanie Geifes.
Im Schatten des Hochofens der Sayner Hütte kommt es während der Sayner Kirmes zu einem mysteriösen Mord, in den die Gnädige Frau und das Hausmädchen Mariechen verwickelt sind. Wieder ist die fiktive Geschichte eingebettet in wahre Begebenheiten, nämlich Kriminalfälle, die sich vor rund 100 Jahren in der Region zugetragen haben.
„Schiebetanz und Schnurrbartbinde“
Am Sonntag, 21. Mai um 14.30 Uhr, dem „Internationalen Museumstag 2017“ wird erstmalig das Kurztheater „Schiebetanz und Schnurrbartbinde“ aufgeführt.
„Was für ein Theater, wegen einem freien Abend...“ denkt sich das Hausmädchen Mariechen. Doch die Gnädige Frau hat zu Recht Bedenken: Gerade heute hat die „Keusche Susanne“ im Koblenzer Operettenhaus Einzug gehalten. Mit ihrer wilhelminischen Erziehung zeigt sie nicht nur ihrem Dienstmädchen das Benehmen und die Lebenseinstellung der Jahrhundertwende auf. Mariechen hingegen plaudert dagegen gerne mal aus dem Nähkästchen, was unter den Teppich gekehrt wurde und so alles auf den Tisch kam. Die Zuschauer erfahren bei einer unterhaltsamen und kurzweiligen Zeitreise mit den Darstellerinnen Glanz und Gloria der guten alten Kaiserzeit. Besucher zahlen nur den Museumseintritt, denn das Museumstheater ist an diesem besonderen Tag kostenfrei.
Öffentliche Führung über das Industriedenkmal
Am Sonntag, dem 28. Mai um 15 Uhr startet auf dem Parkplatz an der Sayner Hütte (Zufahrt über die Koblenz-Olper Straße) eine öffentliche Führung, die interessierten Gästen die beinahe 250-jährige Geschichte des Industriedenkmals von europäischem Rang näher bringen wird. Als Meisterwerk früher Industriearchitektur geplant von Universalgenie Carl Ludwig Althans wird der 1830 vollendeten Gießhalle ein besonderer Platz im Rahmen der Führung über das Denkmalareal Sayner Hütte eingeräumt. Der Unkostenbeitrag für die „Sayner-Hütte-Führung“ beträgt pro Person 7,50 Euro inkl. Eintritt Sayner Hütte und für Kinder ab 13 Jahre 6 Euro.
Bei allen Führungen wird um Anmeldung in der Tourist-Information im Schloss Sayn unter Tel. (0 26 22) 90 29 13 gebeten.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Bendorf