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Heimatverein öffnet die Türen und erzählt Geschichten zu den Exponaten

Schätze und Spannendes im Museum Villip

12.01.2019 - 19:00

Villip. Wozu brauchte jemand ein „Essensdraarekesselsche“? Woher kommt der Fritzdorfer Goldbecher? Wie haben die vielen antiken Werkzeuge funktioniert und warum ist das Bett in der Stube – immerhin ein Ehebett – so klein? Alle diese Fragen durften interessierte Besucher zur Öffnung des kleinen Museums im Keller der Villiper Turnhalle an den Museumsleiter und gleichzeitig Vorsitzenden des Heimatvereins, Ulf Hausmanns, und an Alexander Matz stellen.

Außerdem fanden sie gut zusammengestellte Dokumentationen des örtlichen Lebens und zu großen und kleinen Persönlichkeiten, die der kleine Ort hervorgebracht hat.

Im Lauf des Jahres soll hier noch viel mehr zu findensein. Hausmanns, Matz und der ebenfalls im Museum aktive Dieter Bach wollen durch die Veränderung einer Stellwand einen Minikinosaal schaffen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland können dann nicht nur eigene Film- und Fotodokumentationen, sondern auch Filme zu historischem Handwerk und Leben vom Landschaftsverband gezeigt werden. Auch eine aktuelle Homepage sei in Planung, auf der zusätzlich zur Tagespresse auf die Film- und Vortragstermine hingewiesen werden soll. Außerdem sollen die Entwicklungen der Vereine im Zusammenhang mit der Ortsentwicklung beleuchtet werden.

Das Verhältnis der Burg zum Dorf, das handwerkliche und landwirtschaftliche Leben und natürlich die Einordnung in die übergeordneten historischen Zusammenhänge und die Funde aus der Römer- und Frankenzeit lägen als Schwerpunkte im Fokus der Ausstellungen. Gut nachvollziehbar sind nicht nur Handwerk und Landwirtschaft, sondern auch das tägliche Leben ist dokumentiert. So findet der Besucher in der „Stube“ eine mit originalen Möbeln nachgestellte „Gute Stube“, wie sie die Menschen vor 100 Jahren kannten. Ein Webstuhl will den Betrachter fast schon auf den zugehörigen Hocker zur Arbeit einladen, manches Werkzeug zeigt die Entwicklung handwerklicher Techniken der Vorfahren. Auch herausragende Persönlichkeiten, deren Wurzeln in Villip, Villiprott oder Holzem lagen, sind Thema der Ausstellungen. Unter anderem ist die Geschichte des weltweit erfolgreichen Anton Raaff hier zu finden. Geöffnet ist das Museum im Keller der Turnhalle der Villiper Grundschule jeden ersten Mittwoch im Monat zwischen 17.30 und 19 Uhr, am Tag des offenen Denkmals und nach Vereinbarung auch zu Gruppenführungen.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Dazu passend ein Bericht in der "Jüdischen Rundschau": Wieder auf gepackten Koffern - Wegen des zunehmenden Antisemitismus fürchten junge Juden um ihre Zukunft in Deutschland. [Link v. d. Redaktion entfernt]
juergen mueller:
Ob Konrad-Adenauer-Ufer oder Kornpfortstraße - alles ist - und noch mehr - sanierungsbedürftig.Sich immer wieder als Kümmerer darzustellen und auf seinen Spaziergängen Probleme, die wir zuhauf in Koblenz haben, aufzuzählen, sollte man mit offenen Karten spielen, was heisst, wer soll das bezahlen. Es hapert überall, dazu brauchen wir keine Spaziergänger, die anscheinend nichts anderes u tun haben, Defizite aufzudecken, die lange bekannt sind u.nur darauf bedacht sind,sich immer wieder selbst in den Fokus zu setzen, was keine löst.Wer Forderungen stellt u. selbst im Stadtrat sitzt (oder dahin will, gell Herr Blank) sollte sich bei seinen Forderungen erst einmal Gedanken darüber machen, wie das bezahlt werden soll. Diese immerwährende Selbstdarstellung ist scheinheilig und täuscht über den wahren Hintergrund hinweg.
juergen mueller:
Das ist ja in der Politik nichts neues u. gehört einfach zu der Mentalität eines jeden Politikers, Dinge für sich in Anspruch zu nehmen, auch wenn sie nicht auf dem eigenen Mist gewachsen sind u.sich wohldurchdacht in den Vordergrund zu stellen. Das gehört neben Reden ohne wirklichen Inhalt einfach zum Handwerkszeug. Jeder Politiker sollte ein Präsent mit auf seinen Weg bekommen - ein LABER-Glas.Wenn ihm keiner zuhört: Deckel öffnen,reinlabern,Deckel schließen.Wenn keiner mit ihm spricht: Deckel öffnen,sein altes Gelaber anhören.Und das Ding mit den hygienischen Argumenten ist wirklich zweitrangig u.vorgeschoben.Da gibt es Beispiele,bei denen das Wort "Schwein" schon eine Beleidigung dieser Tiergattung darstellt.Und was die Grundwerte betrifft,so dürften gerade diejenigen,die sich damit gerne idendifizieren,erst einmal in Klausur gehen um zu verinnerlichen,was sie selbst damit verbindet.Denn Detailkenntnisse gehören ja nicht unbedingt zu einem Muss eines jeden Politikers.
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