Kath. Kirchengemeinde Kehrig - Männertour nach Worms
Schatz der Nibelungen weiterhin unauffindbar
Kehrig. Trotz intensiver Suche nach dem Schatz der Nibelungen, wurden die meist Kehriger und Alzheimer Männer um Diakon Winfried Stadtfeld, die eine Fahrt in die Nibelungenstadt Worms unternahmen, nicht fündig; der Schatz bleibt verschwunden. Dennoch wurde so mancher Schatz, den die Stadt zu bieten hat, mithilfe des Stadtführers Rüdiger Schlebach gehoben. Da ist die sagenumwobene Siegfried Erzählung mit dem berühmten Nibelungenlied. Im Jahre 2000 feierte man mit einem großen Nibelungenzug von Freudenberg am Main bis Worms am Rhein „800 Jahre“ Nibelungenlied, welches von Volker von Alzey geschaffen wurde. Tief beeindruckt waren die Teilnehmer vom herrlichen St. Peters Dom, er ist der kleinste der drei rheinischen Kaiserdome und wurde in den Jahren 1130 bis 1181 erbaut. Auch dieser Dom verfügt in diesem Jahr über eine „Porta Sancta“ durch die alle schritten um in einer Seitenkapelle in den Anliegen des Papstes zu beten. Ebenfalls in Worms ist wohl der bekannteste und älteste Jüdische Friedhof Europas zu finden. Der wurde im Jahre 1076 angelegt. Auf einer Tafel ist zu lesen: Alter Juden Friedhof, der Heilige Sand der Wormser Juden.
Hier ruhen berühmte Rabbiner, Märtyrer, und edle Menschen aus neun Jahrhunderten. Eine denkwürdige Stätte für die Juden aus aller Welt. Von hier ging es vorbei am Lutherdenkmal. Das Historische Hauptmotiv zu seiner Errichtung war der Thesenanschlag von Martin Luther 1517 und der Reichstag zu Worms 1521, der sich mit diesem Thesenanschlag auseinandersetzte.
Nach so viel geistiger Nahrung war es nun an der Zeit, den Leib nicht zu kurz kommen zu lassen, und welcher Platz wäre da wohl geeigneter als die kleine, aber feine Hausbrauerei Hagenbräu, direkt am Rhein gelegen. Ein letzter Versuch, den Nibelungenschatz im Rhein zu finden unterblieb, um die Schätze aus Küche und Keller im Restaurant Hagenbräu mit Würde und vielen Gaumenfreuden zu heben. Eine Brauereibesichtigung mit Bierprobe schloss sich an. Mit einem letzten Blick auf die Bronzeplastik des Hagen von Tronje, der den Nibelungenschatz im Rhein versenkt, ging es auf die Heimreise, die ihren Zwischenstopp in Dieblich im Hotel Restaurant Pistono fand. Hier wurden alle von der Chefin des Hauses, Frau Pistono, auf das Herzlichste begrüßt und nach einem wunderschönen Abend mit einem Verdauungsschnaps auf Kosten des Hauses und einem gemeinsam gesungenen Lied wieder verabschiedet. Diakon Winfried Stadtfeld würdigte persönlich und im Namen aller Teilnehmer, Frau Pistono und ihr Personal, für die wunderbare Bewirtung. Ein besonderes Lob sprach er Hermann May und Helmut Becker aus, die die fünfzehnte Männertour bis ins Detail vorbereitet und geplant hatten. Dem Wunsch der Teilnehmer entsprechend, haben die Organisatoren versprochen, auch im nächsten Jahr wieder eine Männertour zu planen. Auch galt sein Lob dem Fahrer Karl Zittro, der gekonnt die Mannschaft nach Worms und zurückbrachte. Ein frohe Gesellschaft, reich beschenkt, dankte auf der Heimfahrt dem Herrn im Himmel mit dem Lied: Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren, für diesen wunderschönen Tag. Hinzuweisen ist noch darauf, dass Toni Pörsch die Tour in einer Dokumentation in Wort und Bild hervorragend festgehalten hat. Wer hieran Interesse hat, kann sich bei Toni Pörsch melden.
Pressemitteilung
Kath. Kirchengemeinde Kehrig
