Rund 40 Kinder und ihre Eltern amüsierten sich prächtig beim „Räubertag“ der Bandorfer Fraueninitiative
Schatzsuche und Wikinger-Schach
Auf der Wiese neben „Kessel’s“ gab es Spiele, Kulinarik und natürlich auch die Zeltübernachtung
Bandorf. Auf großen Zuspruch stieß von Samstag bis Sonntag der von der Bandorfer Fraueninitiative organisierte „Räubertag“ in Bandorf. Hoch her ging es auf der Wiese neben „Kessel’s“, die auch für die Stromversorgung der vielen „Räuber“ sorgten.
Rund 40 Kinder mit ihren Eltern oder zumindest einem Elternteil nahmen am Räubertag teil. „Das war auch eine Bedingung von uns, dass mindestens ein Elternteil teilnimmt, denn wir möchten, dass die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern einen spaßigen und familiären Räubertag erleben“, so die Vorsitzende der Bandorfer Fraueninitiative, die mit ihrem Vorstand mit Heike Herrmann, Eileen Hebecker, Jenny Pollmann, Christina Schnettker, Birgit Kolberg und Nancy Klatterhoff alles bestens vorbereitet hatten.
Auch ohne offenes Feuer wurde gegrillt
Schon am Samstagmittag wurden die Zelte entlang der Wiese aufgebaut, das Dixiklo stand bereit, und auch der Stand mit Leckereien war einsatzbereit. Um der trockenen Landschaft nicht unnötigen Schaden zuzufügen, wurde auf das Grillen auf offenem Feuer verzichtet. Ein Gasgrill sorgte für leckere Würstchen, die Lagersuppe köchelte und duftete vor sich hin, und dazu gab es Brötchen. Natürlich fehlten auch nicht die Süßigkeiten und der Kuchen, ebenso wie die Früchte oder die kühlen Getränke. Schon am Nachmittag ging es in zwei Gruppen, die jüngeren und die älteren Kinder, zur Rallye in den Wald. Da machte das Schatzsuchen riesige Freude. Wieder aus dem Wald zurück, waren eine ganze Reihe von Spielen auf der Wiese aufgebaut. Ob die Katapultmaschine, das Wikinger-Schach, Eierlaufen, Fangspiele oder auch Spiele wie „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser“, die Kinder ließen ihrer Spielfreude und ihrem Bewegungsdrang freien Lauf.
Gruselige Geschichten am Lagerfeuer
Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Abendessen – in so großer geselliger Runde schmeckt es eben viel besser – gab es noch viele gruselig-spannende Lagerfeuergeschichten am künstlichen Lagerfeuer. Ganz spät in der Nacht nach einem herrlichen Tag krochen die Kinder mit ihren Eltern in ihre vorbereiteten Zelte und haben sicher wunderbar geträumt nach einem solch erlebnisreichen Tag. So eine Nacht im Zelt ist für viele Kinder, die im Übrigen von ein bis zehn Jahre alt waren, etwas ganz Besonderes. Die Frauen hielten derweil Lagerwache und versuchten, in bequemen Stühlen ein Auge zuzumachen.
Am Sonntagmorgen gab es noch ein gemeinsames Frühstück, ein abschließendes kleines Räuberprogramm und den Abbau der Zelte, mit dem der „Räubertag“, organisiert von der Bandorfer Fraueninitiative, in aller Gemütlichkeit ausklang. AB
Die Lagersuppe mundete bestens.
