Allgemeine Berichte | 13.08.2018

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Urmitz-Rhein e.V.

Schiffstour führte nach Remagen

Urmitz. Man sollte oder konnte es gar nicht glauben - nach 21 Jahren - so lange organisiert die Arbeiterwohlfahrt ihre Schiffstouren. Damals waren schon mal drei Busse erforderlich um die Teilnehmer nach Koblenz zum Pegelhaus zu bringen. Heute hat Urmitz mit Kaltenengers selbst einen Schiffseinsteiger.

Als man zum ersten mal eine solche Fahrt unternahm, wusste man von Anfang an, was das Ziel war und wo man zum Landgang anlegen konnte. Die größeren Städte am Rhein waren Ziel. An der Mosel z.B. kam man nur bis Winningen, wenn man das Spiel mit den Schleusen vermeiden möchte. Die Lahn zu befahren fällt wegen der Größe der Passagierschiffe aus.

Gegenwärtig ist es nicht mehr so einfach, nach so vielen Jahren ein Ziel zum Landgang auszumachen, weil man schon überall war. Sicher kann man mit den Zielen wieder von Anfang an beginnen. Bacharach war so ein Beispiel vom vergangenen Jahr.

Mittlerweile haben sich Nachbarvereine der Arbeiterwohlfahrt in die Beteiligung an den Schiffstouren eingeklingt. Auch Nichtmitglieder aus Urmitz nehmen an dieser Veranstaltung teil. Die Mieter des Wohnmobilplatzes folgen der Einladung, sich an der Schiffstour zu beteiligen.

Im Jahre 2017 war Remagen die Stadt, welche für 2018 ausgewählt wurde. Ohne vorher zu wissen, was uns in dieser Stadt erwartet. Auf Nachfrage bei der Touristinfo Remagen erfuhr man so einiges über diese Stadt.

Besiedelt seit mindestens zweitausend Jahren. Auch von den Römern. Dazu gibt es ein römisches Museum. Der römische Feldherr Drusus erfuhr hier von einer Wahrsagerin, dass er bald sterben müsse, wenn er seinen Feldzug nicht beendet. Er viel vor Schreck vom Pferd und starb in Mainz, wo seine Soldaten ihn hinbrachten. Der Rennfahrer Rudolf Caraccola und der Dichter Ferdinand Freiligrath sind in Remagen geboren. Der Bahnhof Remagen ist ein Malermuseum geworden. genannt „Das Arp-Museum“.

Die Wallfahrtskirche St. Apollinaris ist eine Garantie dafür, dass jährlich Pilgerprozessionen stattfinden. Woraus es sich im Laufe der Jahre ergeben hat, dass es jährlich an zwei Sonntagen im Juli ein Markt stattfindet.

Bekannt ist auch „Die Brücke von Remagen“. Neben dem Film ist auch in den Resten der Brücke ein Friedensmuseum untergebracht. Und es gibt noch ein Kunstwerk, welches jährlich ehemalige deutsche Kriegsgefangene nach Remagen treibt - „Die Schwarze Madonna“. Damals nach dem 8. Mai 1945 war hier ein Kriegsgefangenenlager. Aus dem, was den Männern damals zur Verfügung stand, erstellten sie dieses Kunstwerk.

Für Romantiker gibt es noch die Sage vom Rolandsbogen. Der Rolandsbogen ist der Rest einer Burg aus dem elften Jahrhundert. Heute ist hier der Betrieb einer Gaststätte.

Erwähnenswert ist noch das Kloser Nonnenwerth. Es wird in der Sage vom Rolandsbogen eingearbeitet.

Gleichwohl inwieweit Remagen in Einzelheiten erwähnenswert, war es für die mehr als zweihundert Teilnehmer an der Schiffstour eine gelungene Veranstaltung. Trotz der hohen Temperatur war auf dem Schiff durch den Fahrtwind bei Ober- und Unterdeck ein angenehmes Klima.

Wegen den niedrigen Wasserstand musste man zwar mit der Aufenthalts- und der Fahrtzeit improvisieren, war aber auch kein großes Handicap.

Abfahrtszeit und Ankunftszeit in Urmizt wurden jedenfalls eingehalten.

Da wäre noch festzuhalten, welche AWO-Ortsvereine an dieser Schiffstour teilnahmen. Da waren der AWO-Ortsverein Güls, der AWO-Ortsverein Kaltenengers, der AWO-Ortsverein Mülheim-Kärlich, der AWO Ortsverein Urmitz mit seinen Gästen unter anderem vom Wohnmobilplatz Urmitz.

Die Organisation und Vorbereitung für das Jahr 2019 laufen schon an.

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