Allgemeine Berichte | 06.01.2021

Nach Ansturm auf die Skigebiete in der Region

Schneetourismus: Polizei greift konsequenter durch

Foto: Rolf Niemeyer

Adenau. Die Lage am ersten Wochenende im neuen Jahr in den Ski- und Wintersportgebieten der Verbandsgemeinden Adenau und Vordereifel war bezeichnend. Durch wildes Parken auf Wiesen und Feldwegen wurden teilweise Zu- und Ausfahrten sowie Rettungswege versperrt. Der große Ansturm von Schneetouristen beispielsweise auf der Hohen Acht bei Adenau hatte zu teils chaotischen Zuständen auf und abseits der Straßen geführt - lange Staus waren die Folge. Nach einem Treffen der Polizei in Adenau zusammen mit Vetretern der Verbandsgemeinden Adenau und Vordereifel möchte man zukünftig konsequenter durchgreifen. Innerhalb der Woche hält sich nach Angaben von Dienststellenleiter Heiko Schmitz (Polizei Adenau) der Anreiseverkehr auf die örtlichen Rodelhänge und Skipisten in Grenzen. Dennoch erwartet man auch am kommenden Wochenende wieder viele Touristen, die sich zu den Skigebieten in der Region aufmachen. Feste Straßensperrungen wird es laut Polizei nicht geben, da man lediglich eine Verlagerung bzw. Verdrängung des Verkehrs befürchtet. Bei Bedarf kann es allerdings zu kurzfristigen Sperrungen oder Umleitungen in den stark frequentierten Gebieten kommen. Zur Unterstützung wurden weitere Kräfte seitens der Polizeiinspektion Adenau angefragt, um die Polizeipräsenz vor Ort deutlich zu erhöhen. Besonders im Fokus stehen die L10 zwischen Adenau und Arft sowie die Bundesstraße 412. Die Mitarbeiter der Ordnungsämter sowie der Kreisverwaltung Ahrweiler sollen ebenso helfen, die Situation an den Touristen-Hotspots in Griff zu bekommen. Heiko Schmitz, der Leiter der Polizeiinspektion Adenau hat klar angekündigt: „Das werden wir so nicht mehr dulden!“. Die Ereignisse am vergangenen Wochenende haben bei allen Beteiligten für großen Verdruss gesorgt und so bleibt letztzlich nur der Schritt eisern durchzugreifen und Fahrzeuge abzuschleppen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist es in der aktuellen Situation sicher ratsamer einfach zu Hause zu bleiben. CF

Foto: Rolf Niemeyer

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