Dieblicher Pfadfinder: Sommerfahrt auf der Schwäbischen Alb
Schöne Abenteuer mit märchenhaften Aussichten
Dieblich. Kühle Täler, schöne Landschaften, viele Mücken, kurze Wanderungen mit anstrengenden Aufstiegen auf die Hochebene und annehmbar warme Temperaturen: Pfadfinder aus insgesamt fünf Sippen des Stammes Treverer trafen sich Mitte Juli montags morgens am Hauptbahnhof Koblenz. Dort verabschiedeten sich die vor-freudigen Wanderer und stiegen in den Zug ein, um dann in Ulm mit einer Stunde Verspätung anzukommen. Sie hatten in Mainz einen Anschlusszug knapp verpasst. Dort trennte sich die Gruppe, um zehn Tage von zwei unterschiedlichen Punkten aus zum Standlager zu wandern. Die jüngere Hajkgruppe fuhr noch mit einem Bus aus Ulm heraus, während die anderen Wanderer einen Zug nach Ehingen nahmen. Nun ging es für zehn Tage zu Fuß durch die Schwäbische Alb.
Unterschiedliche, aber schöne Routen für beide Gruppen
Das Wetter hielt sich größtenteils stabil bei 28 Grad und Sonnenschein. Natürlich war bei den Temperaturen auch einmal Regen angenehm, der aber eher selten fiel. Allerdings gab es in den Tälern klare und wunderbar kalte Bäche, in denen sich die Wanderer abkühlen konnten. Und selbst wenn mal kein kühles Nass in der Nähe war, spendeten die dichten Wälder genug Schatten. Beim Wandern zogen die Pfadfinder durch viele schöne Bauerndörfer mit kleinen Kirchen und großen Feldern ringsherum. Wer sich dann auch noch die Mühe machte und auf die Hochebene der Schwäbischen Alb kletterte, wurde dort von einer märchenhaften Aussicht ins Tal auf Ruinen, Klöster, Burgen und vielleicht einen schönen Sonnenuntergang belohnt.
Zusammenführung nach zehn Tagen
Dadurch entstanden schließlich für beide Gruppen schöne Routen, wobei auch mal ein Schwimmbadbesuch oder eine Kanutour eingeplant wurde.
Nach zehn Tagen trafen sich die beiden Gruppen dann wieder zwei Kilometer vor Schachen an einer Lagerstelle und verbrachten den Abend zusammen bei einer Singerunde sowie Kartenspielen.
Am nächsten Vormittag brach die vereinigte Pfadfindergesellschaft den Weg zum Pfadfinderzentrum Schachen in Münsingen an. Dort verbrachten die Treverer dann die letzten vier Tage ihrer Sommerfahrt bei leckerer Lagerküche, einem Ausflug zum Schloss Lichtenstein sowie einer nahegelegenen Höhle. Abends gab es immer eine entspannte Karten- beziehungsweise Singerunde. Doch das Highlight war dann am 27. Juli die Mondfinsternis bei klarem Sternenhimmel. Am letzten Tag brachen die Pfadfinder schon früh in die Dieblicher Heimat auf: In Vorfreude auf Zuhause, die nächste Sommerfahrt 2019 und in Erinnerung an die nun vergangene Sommerfahrt auf der Schwäbischen Alb. Alles in allem ist nun nur noch das Fazit zu ziehen: „Die Treverer haben mal wieder eine gelungene Sommerfahrt veranstaltet - weil wir so toll sind!“ Kai Krall. Wer auch mal selbst so schöne Abenteuer und Fahrten erleben möchte, kann sich im Internet unter www.stamm-treverer.de informieren oder schreibt eine E-Mail an vorstand@stamm-treverer.de.
