IGS Remagen
Schüler laufen für einen guten Zweck
Ziel war es, die Strecke so oft zu meistern, wie es Kondition und sportliche Fähigkeiten hergaben
Remagen. Auf die Plätze, fertig, los: Bei Temperaturen, die deutlich die 20-Grad-Marke knackten, gerieten die Schüler der IGS Remagen am vergangenen Freitag auf ihren Runden um den Sportplatz ganz schön ins Schwitzen. Doch jeder Schritt zählt, wenn die Schule zum jährlich stattfindenden Lauf für einen guten Zweck aufruft. Ziel war es, die Strecke so oft zu meistern, wie es Kondition und sportliche Fähigkeiten hergaben. Zuvor hatten sich die Läufer Sponsoren aus dem Freundes- oder Verwandtenkreis gesucht, die pro absolvierter Runde einen von ihnen selbst gewählten Betrag spendeten.
Nach einem gemeinsamen Warm-up lief jeder nach seinem eigenen Tempo. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern, gaben die sportlich Ambitionierten alles und wuchsen oft über sich hinaus. Doch nicht nur Nachwuchsläufer der IGS waren dabei: Auch Eltern, Geschwister und Lehrer drehten etliche Runden und erkämpften Spenden-Euros. Das überwältigende Ergebnis: Über den Tag verteilt absolvierten die fleißigen Läufer mehr als 8000 Runden à 400 Meter, insgesamt also mehr als 3200 Kilometer. Aber auch auf dem Sommerfest war viel los. Dank des Engagements des Schulelternbeirats konnten sich Läufer und Zuschauer mit Speisen und Getränken stärken. Zudem erweiterten Schülerassistenten und die Schulsozialarbeiterin das sportliche Programm: Spiele wie „Wikingerschach“ und „Vier gewinnt“ boten kurzweiliges Vergnügen. Das Tischtennis-Match der Orientierungsstufe spornte auch die ganz Großen an. Mit den Laufspenden werden Projekte ausgeführt, die sonst nicht möglich wären. In diesem Jahr wird die Hälfte des Geldes für die Anschaffung von Picknick-Tischen für den Schulhof und eine Sitzgelegenheit für den neuen MSS-Raum genutzt. Die andere Hälfte kommt einem guten Zweck zugute. Fazit des Lauftags: Voller Einsatz für die gute Sache bringt jede Menge Spaß.
Begeisterte Läufer (von links): Benedict Rüben, Leandro Urbanus und Niklas Follmann.Foto: Christine Blinn
