IGS Maifeld veranstaltet Bundesjugendspiele und Spendenlauf 2023 - Welthungerhilfe und Förderverein werden unterstützt
„SchülerInnen helfen SchülerInnen“
Polch.Am 7. Juli 2023 ist es endlich wieder so weit und die Schulgemeinschaft der IGS Maifeld veranstaltet ihre Bundesjugendspiele. Parallel dazu findet der Spendenlauf 2023 statt. Die IGS Maifeld wird in diesem Jahr zu gleichen Teilen die Welthungerhilfe und den Förderverein unterstützen. Hier lautet das Motto wie jedes Jahr: „SchülerInnen helfen SchülerInnen“
Die Welthungerhilfe unterstützt dieses Jahr ein Schulbauprojekt in Gitwe - Burundi. Und der Förderverein ist einfach immer für die IGS Maifeld da - dafür möchte sich die IGS Maifeld bedanken und erkenntlich zeigen. Der Spendenlauf ist fest mit dem Projekt Fair Play Camp verbunden. In diesem Jahr vertreten Jonas Sturm, Marc Eberz und Adrian Reiz die IGS-Maifeld bei diesem Event. Es findet in der letzten Schulwoche vor den Ferien statt. Vor Ort wird viel Fahrrad gefahren und einige interessante Objekte besichtigt. Das Hauptthema lautet Nachhaltigkeit und das Motto des Camps heißt: „Wir haben verstanden, packen wir’s an!“
Hier ein Link zur Seite des Camps: https://world-fairplay-camp.de/.
Die IGS Maifeld freut sich, wenn die Schülerinnen und Schüler wieder so erfolgreich wie im letzten Jahr motiviert werden und im Anschluss ein toller Spendenbetrag verkündet werden kann!
Im Folgenden berichten die Spendenempfänger, was mit den Spenden des letzten Jahres erreicht wurden.
Die Welthungerhilfe sagt Danke
Die Grundschule in Burara/Burundi liegt auf einem Hügel und ist acht Kilometer von der nächsten Wasserstelle entfernt, deshalb war die Bereitstellung und der Bau von Regenwassersammelsystemen durch die Welthungerhilfe sehr hilfreich. So kann die Hygiene und Sanitärversorgung an der Schule gewährleistet werden.
• Anzahl der Schüler: 894, davon 482 Jungen und 412 Mädchen.
• Anzahl der Lehrkräfte: acht, davon sechs Männer und zwei Frauen.
Durchgeführte Aktivitäten:
• Bau eines Gebäudes mit vier zusätzlichen Klassenzimmern.
• Ausstattung mit Mobiliar (100 Schulbänke, Tische und Stühle).
• Installation eines Regenwasserauffangsystems mit einer Speicherkapazität von 20.000 Litern.
• Bau von ökologischen Toiletten (zwei Latrinenblöcken mit jeweils drei Türen).
• Ein Schulungsworkshop über die Nutzung von ökologischen Latrinen, die Verwendung von Regenwasserauffangsystemen, wird organisiert, um die Wartung und die Nutzung zu unterstützen.
• Kauf von 120 Sets mit Damenbinden für Mädchen.
• Mädchen im Menstruationsalter haben bereits direkt waschbare und wiederverwendbare Damenbinden erhalten und wurden in deren Gebrauch geschult.
Fortlaufende Maßnahmen:
• Es ist geplant, dass einige der Hygiene- und Sanitärmaßnahmen an dieser Schule fortgesetzt werden, ebenso wie die Aufklärung der Mädchen über sexuelle und reproduktive Gesundheit mit Unterstützung des Welthungerhilfe-Projekts für Schulkantinen
Nach dem Bau von vier Klassenzimmern war die Freude bei der Verwaltung, den Eltern und vor allem bei den Schüler*innen groß. Die Kinder können nun unter guten Bedingungen lernen. Während sie bisher abwechselnd in den Klassenzimmern saßen und die einen morgens und die anderen nachmittags unterrichtet wurden, werden nun alle Kinder gleichzeitig zur Schule gehen. Die errichteten umweltfreundlichen Toiletten können entleert werden und verfügen über Auffangschalen. Dadurch kann die Schule den Abfall nach einer sechsmonatigen Zersetzungsphase als organischen Dünger wiederverwenden. Die Schulgärten, die die Welthungerhilfe im Rahmen ihres Schulkantinenprojekts fördert, werden davon zusätzlich profitieren. Außerdem kann der organische Dünger auch verkauft werden und kann so als Einkommensquelle der Schule dienen.
Das Projekt für 2023:
Gitwe-Schule: Die Schule für 2023 soll von den Maßnahmen wie in Burara profitieren. Die Welthungerhilfe bedankt sich im Namen der burundischen SchülerInnen herzlich bei der Schulgemeinschaft der IGS-Maifeld.
Die Flut- und Flüchtlingshilfe Polch sagt Danke
Mit dem Geld wurde viel Gutes getan! Unterstützt wurden ukrainischen Waisenkindern, Familien und einer Gruppe beeinträchtigter Kinder. Die Dankbarkeit war sehr sehr groß und berührend.
Konkret heißt das:
• Es wurden 80 Weihnachtspakete gepackt und zugestellt.
• Ein großer Einkauf getätigt, mit allem, was für Kleinkinder wichtig ist (Hygiene und Grundnahrungsmittel) und damit die Waisenhäuser und ukrainischen Familien versorgt.
Nach dem Projekt. Fotos: privat
