Tag der offenen Tür auf Nonnenwerth
Schule öffnete ihre Pforten
„Man spürt hier schon, dass ein besonderer Geist herrscht.“
Nonnenwerth. Wie immer zwei Wochen vor den Herbstferien öffnete sich das Franziskus Gymnasium Nonnenwerth für interessierte Besucher. Am Tag der offenen Tür glichen Insel und Gebäude einem Bienenschwarm: Ehemalige, interessierte Eltern zukünftiger Nonnenwerther und sonstige Besucher stürmten die Fähren und wollten in den nächsten vier Stunden möglichst viel vom dargebotenen Programm wahrnehmen. Dank des spätsommerlichen Wetters verteilte sich der Besucherstrom gleichermaßen auf den Innen- und Außenbereich, sodass zu jeder Zeit alle Veranstaltungen in Ruhe besucht werden konnten. Viele Besucher nutzten den schönen Tag, um sich neben den vielen Darbietungen einen Eindruck von den ansprechenden Parkanlagen und dem neu gestalteten Schulcafé zu verschaffen. Dazu dienten auch spezielle Führungen, bei denen Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen den Gästen „ihre“ Insel mit viel Begeisterung zeigten. Auch die Schwestern von Nonnenwerth boten einen Einblick in Kloster und Kapitelsaal.
Besucher konnten das viel- fältige Programm live miterleben
Das Programm begann um 13 Uhr mit einer Informationsveranstaltung für die zukünftigen Fünftklässler. Auch in diesem Jahr gefragtes Thema: G8GTS (Ganztagsschule in Verbindung mit der um ein Jahr kürzeren Gymnasialschulzeit und dem Abitur nach insgesamt zwölf Jahren). Informationen hierzu gab es auch von Eltern in einem separaten Informationsraum während des ganzen Tages. Ein vielfältiges Programm aus allen schulischen Bereichen konnten die Besucher live miterleben: Musik, Sport, Naturwissenschaften sowie eine große Zahl von Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Spielen. Besonders gefragt waren die „gläsernen“ Unterrichtsstunden in den Fremdsprachen und Mathematik sowie die Experimentierangebote der Naturwissenschaftler und die neuen „Ideen“ der aktuellen Schülerfirmen. Für die jüngeren Besucher war ebenfalls bestens gesorgt: Kinderschminken, ein Spieleparcours und sogar Ponyreiten standen auf dem Programm. Bevor im Laufe des Nachmittages die Nonnenwerther Zirkus-AG in ihrer Aufführung die einstudierten magischen Momente präsentierte, öffnete auch sie ihre Manege für einen Mitmach-Zirkus. Hier konnten alle mutigen Gäste das Balancieren auf Gymnastikbällen oder artistische Kunststücke am Trapez ausprobieren. In der anderen Sporthalle richtete die Fachschaft Sport die traditionelle Hochsprungmeisterschaft aus: Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen konnten sich hier untereinander messen und auch die bestehenden Schulrekorde in Angriff nehmen. Auch die Gaumenfreuden kamen nicht zu kurz. Hier gerieten die fleißigen Helfer manches Mal ins Schwitzen, um alle Interessenten mit Würstchen, Baguettes, Kuchen, Waffeln, Crêpes und Getränken zu versorgen.
Ein Besucher bemerkte: „Man spürt hier schon, dass ein besonderer Geist herrscht – freundliche Schüler, die einem gerne weiterhelfen, ein gutes Miteinander, große Einsatzbereitschaft. Das stellt für mich einen hohen Mehrwert dar. Das ist nur schwer zu toppen. So einer Schule vertraue ich mein Kind gerne an.“ Andrea Monreal, die das Gymnasium seit diesem Schuljahr kommissarisch leitet, resümierte: „Der Tag der offenen Tür ist mehr als eine reine Informationsveranstaltung. Er zeigt eine gläserne Schule; der Besucher kann einen offenen und ungeschminkten Einblick in unser Tun nehmen. Immer wieder, so auch in diesem Jahr, wird dabei deutlich, was die Besonderheit unserer Schule ausmacht: die durchweg sympathische Atmosphäre und das hohe Niveau unserer Arbeit. Das ist die Grundlage unseres schulischen Zusammenlebens.“
Vorführung der von Helmut Meixner geleiteten Zirkus-AG. Foto: Claus Kuhlen Foto: Claus Kuhlen
Latein-Schnupperstunde bei Lehrerin Christina Gödert. Foto: Malte Harzem
Die Fachschaft „Französisch“ stellt sich vor Foto: Malte Harzem
Hochsprungmeisterschaften.Foto: Claus Kuhlen Foto: Claus Kuhlen
