Kita Kunterbunt, Münstermaifeld
Schulneulinge verabschiedet
Münstermaifeld. Der Wechsel von der Kita in die Schule ist ein wichtiger Übergang, von Fachleuten Transition genannt. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Schritt im Leben, dessen Bewältigung nicht immer einfach ist, denn dies bedeutet: sich neuen Aufgaben und noch Unbekanntem stellen zu müssen. Immer, wenn sich in der Kita Kunterbunt ein Kitajahr vor den Sommerferien zum Ende neigt, stellen die pädagogischen Fachkräfte sowie die Eltern fest, dass die Kinder im Vorschulalter bereit sind, den nächsten Schritt in ihrem Leben zu gehen. Sie sind die „Großen“, kennen sich gut aus, übernehmen Patenschaften und Aufgaben, beherrschen alle Spiele und sind neugierig auf neue Herausforderungen. Deswegen werden den Vorschülern ab dem Herbst bis zur Einschulung spezielle Projekte angeboten. Ab Oktober trafen sich wöchentlich die zukünftigen Schulneulinge und konnten an nachfolgenden Angeboten teilnehmen. Großgeschrieben war, sich als Gruppe zu finden und sich einen Namen zu geben. Einen weiteren großen Teil nahm die Verkehrssicherheit ein. Für den Fußgängerführerschein wurde der Schulweg vom Haus der Kinder zur Grundschule geübt. Die „Polizei-Puppenbühne“ kam mit ihrem theoretischen und praktischen Teil in die Kita, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu trainieren. Handpuppen erzählten dann den Kindern von einem von einem Fußgänger verursachten Unfall und dem darauffolgenden Kontakt mit der Polizei. Mit ihren Erzieherinnen fuhren die „Schukis“ zum Bundeswehrzentralkrankenhaus, um einen Einsatzhubschrauber, einen Krankenwagen und einen intensivmedizinischen Transporter zu besichtigen. Sie konnten während des Aufenthalts live bei einem Einsatzaufruf in der Zentrale dabei sein. Die Kinder besuchten den Zoo oder nahmen an einem waldpädagogischen Angebot teil. Die regelmäßigen Treffen waren auch dazu gedacht, dass die Kinder ein gemeinsames Projekt entwickelten und dieses Vorhaben umsetzten. Die beiden Gruppen, die „Acht Wackelzähne“ und die „Vorschüler“, wie sie sich selbst nannten, entschieden sich für selbstgestaltete Puppentheater. Dazu bastelten sie Puppen, verteilen die Rollen und übten das Stück. Für die Eltern wurde das klassische Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ und das umweltkritische und selbstausgedachte Stück von „Simba, der Seestern und der Müllteppich im Meer“ aufgeführt, gefilmt und den Eltern und interessierten Verwandten der Kinder gezeigt. Mit einer großen Familienfeier wurden die Vorschüler der Kita Kunterbunt verabschiedet und danach war das Highlight die Übernachtung mit Nachtwanderung zusammen mit den Eltern.
