Feierliche Urkundenübergabe zwischen der Kreissparkasse Mayen und weiterführenden Schulen der Region
Schulpatenschaften bieten Vorteile für alle Beteiligten
Mayen/Region. Im Rahmen der Initiative „Schulpatenschaften“ fand am vergangenen Mittwoch, eine bemerkenswerte Urkunden-Unterzeichnung im Konferenzsaal der Kreissparkasse Mayen statt. Das Bankinstitut geht mit weiterführenden Schulen aus der Region, der Realschule Plus und der integrierten Fachoberschule Untermosel, in Kobern-Gondorf, eine offizielle Kooperation ein. Diese Patenschaften werden unterstützt durch die Industrie und Handelskammer (IHK) Koblenz und dem Arbeitskreis Schule Wirtschaft.
Ausbildungsreife und die Berufsorientierung fördern
Sinn und Zweck ist es die Ausbildungsreife und die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und den drohenden Fachkräftemangel zu bekämpfen. So hatte sich ein elitärer Kreis von Persönlichkeiten, darunter der Schulleiter Dieter Möntenich , Karl Heinz Nigbur (Leiter des Personalmanagements bei der KSK), Martin Neudecker (IHK Regionalgeschäftsführer), Carsten Delkurt (Koordinator Fachoberschule),die Pädagogin und Vertreterin des Projektes „Schule-Wirtschaft“, Gisela Mendritzki, und die KSK Ausbildungsleiterin Dagmar Wagner eingefunden, um die Regularien, gemeinsam zu erörtern und die Unterzeichnung der Patenschaftsurkunden vorzunehmen.
„Diese Schulpatenschaften, entpuppen sich immer mehr als Selbstläufer. Darüber hinaus finde ich die Vernetzung von Betrieben mit den Schulen sehr wichtig für beide Seiten“ so der IHK-Experte Neudecker, zu BLICK aktuell. Und für Gisela Mendritzki stand fest: „Die Schule kann durch die Kooperation ihre Arbeit noch stärker auf die Anforderungen im Berufsleben ausrichten, die Kreissparkasse Mayen kann sich auf ihre künftigen Mitarbeiter einstellen und dazu beitragen, Wissen über komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln“.
Auch der soziale Aspekt spielt eine wichtige Rolle
Neben den beruflichen Perspektiven spielt der soziale Aspekt eine große Rolle. So zielt die Kooperation auch auf die Stärkung des Für- und Miteinanders durch ehrenamtliches Engagement. Bausteine der Kooperationsvereinbarung sind unter anderem: Bewerbungstrainings, Betriebsbesichtigungen und Schülerpraktika. Hervorzuheben bei der Veranstaltung wäre die tolle rhetorisch einwandfreie Moderation der beiden KSK-Azubis Mira Hermann und Fabian Daun, (beide im zweiten Ausbildungsjahr), die den interessierten Schülern wichtige Aspekte innerhalb der Kreissparkasse, vermittelten.
Ein heimisches Geldinstitut, das mit 31 Azubis von zur Zeit 467 Mitarbeitern, als sehr wichtiger regionaler Arbeitgeber und zugleich als einer der größten Ausbilder bezeichnet werden kann. Bei einem Rundgang durch diverse Abteilungen konnten sich die Schülerinnen und Schüler schon mal vor Ort ein Bild machen. „Wir bieten so interessante Arbeitsplätze, und wer möchte, kann ja einfach mal „hereinschnuppern“ und sich vor Ort hautnah zu informieren“, so Karl Heinz Nigbur und Dagmar Wagner, die aus langjähriger Erfahrung wissen: „Wer in der KSK ausgebildet wurde, dem stehen erfahrungsgemäß viele Türen offen“. Und eines ist klar: Angesichts rückläufiger Schülerzahlen und vielfach problematischer Übergänge in den Beruf sind Schulen und Unternehmen mehr denn je gefordert, eng zusammen zu arbeiten. Die alte Weisheit: „Gemeinsamkeit macht stark“ bewahrheitet sich auch hier wieder.
Für die Experten steht fest: Viele Firmen, Unternehmen und Institutionen werden in den nächsten Jahren um Auszubildende „buhlen“. Trotzdem gehört das nötige Rüstzeug, die Aufklärung, die Erfahrungen, sowie das Aufzeigen der Chancen, etwa durch die Schulen hinzu, um den Fachkräften von morgen attraktive Angebote aufzuzeigen. Und da wurde nun in der Kreissparkasse Mayen sicherlich wieder ein wichtiger Schritt zum Erfolg für beide Seiten getan. BS
Bei einem Rundgang durch die KSK könnten vor Ort wichtige Eindrücke gesammelt werden.
Machten einen tollen Job: Die beiden KSK Azubis Mira Hermann und Fabian Daun.
