Pflegestützpunkte Neuwied und Alzheimer-Gesellschaft Rheinland-Pfalz
Schulungsreihe stärkt pflegende Angehörige
Neuwied. An fünf Terminen informierten die PflegeberaterInnen der beiden Pflegestützpunkte Neuwied mit ihren Kooperationspartnern über neue Erkenntnisse zum Thema Demenz sowie Handlungsstrategien und Unterstützungsmöglichkeiten bei an Demenz erkrankten Menschen. Ziel war es, dass die Angehörigen die Herausforderungen bei der Pflege und Betreuung gut meistern können. Sowohl die TeilnehmerInnen als auch die PflegeberaterInnen zogen eine positive Bilanz, weshalb eine weitere Schulungsreihe geplant ist.
Eine Demenzerkrankung ändert das Leben.
Im Verlauf der Erkrankung sind Betroffene zunehmend auf Hilfe angewiesen, sei es im Alltag oder bei der Pflege. Häufig übernehmen Angehörige diese Aufgaben und stehen dabei vor großen Herausforderungen. Pflege, Berufstätigkeit und das eigene Familienleben müssen aufeinander abgestimmt werden. Zusätzlich können sich die mit der Demenzerkrankung verbundenen Veränderungen der Persönlichkeit und des Verhaltens auf Beziehungen und das Zusammenleben auswirken. Um Anforderungen und Schwierigkeiten gut zu bewältigen, ist es wichtig, die Krankheit Demenz zu kennen und zu verstehen, Handlungsstrategien zu entwickeln sowie Entlastungsangebote zu nutzen. In Pflegestützpunkten erhalten Betroffene und Angehörige vielfältige Informationen und Anregungen für die Bewältigung ihres Alltags. Erfahrungsgemäß bestehen trotz der individuellen Beratung weitere Fragen und vor allem der Wunsch, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Deshalb haben die PflegeberaterInnen der beiden Pflegestützpunkte Neuwied in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Gesellschaft Rheinland-Pfalz die fünftägige Schulungsreihe „Demenz ändert das Leben“ durchgeführt. An jedem Termin wurde ein bestimmtes Thema vorgestellt und besprochen. So erfuhren die TeilnehmerInnen alles Wichtige über das Krankheitsbild Demenz, über die Beschäftigung von Demenzkranken und über den wertschätzenden Umgang mit ihnen. Des Weiteren erhielten sie Informationen über die Bedeutung einer Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und gesetzlichen Betreuung sowie über die Leistungen der Pflegeversicherung. Während der gesamten Schulungsreihe standen immer wieder die Möglichkeiten zur Entlastung sowie die Vorstellung entsprechender Angebote in Neuwied im Mittelpunkt. Kooperationspartner der Schulungsreihe waren die Psychiatriekoordination des Landkreises Neuwied, der Betreuungsverein SKFM Neuwied e. V., das Josef-Ecker-Stift in Neuwied sowie das Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach.
Weitere Informationen
Informationen rund um das Thema Pflege gibt es beim Pflegestützpunkt II Neuwied, Tel.: (0 26 22) 8 92 38 70 oder Tel.: (0 26 22) 8 92 38 72 sowie beim Pflegestützpunkt I Neuwied, Tel.: (0 26 31)82 46 19 oder Tel.: (0 26 31)9 99 19 93.
Pressemitteilung der
Pflegestützpunkte Neuwied in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Gesellschaft Rheinland-Pfalz
Die TeilnehmerInnen der Schulungsreihe haben sich an fünf Terminen mit den Schwerpunkten Demenz, Beschäftigung von Demenzkranken, wertschätzender Umgang mit Demenzkranken, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, gesetzliche Betreuung, Leistungen der Pflegeversicherung und Entlastungsmöglichkeiten beschäftigt, um den Anforderungen der Pflege und Betreuung eines erkrankten Menschen gut gewachsen zu sein.Foto: privat
