Stärkung der Angehörige für die Pflege
Schulungsreihe zum Thema „Demenz“
Neuwied. Die Betreuung und Pflege von an Demenz erkrankten Menschen stellt in der Gesellschaft eine große Herausforderung dar. Die meisten Demenzerkrankten werden zu Hause von ihren Angehörigen betreut und gepflegt. Sie sind oftmals durch die Pflegesituation belastet, denn Demenzerkrankungen sind mit Veränderungen der Persönlichkeit und daraus folgend mit Verhaltensveränderungen verbunden. Dies erfahren auch die Pflegeberater und Pflegeberaterinnen der beiden Pflegestützpunkte in Neuwied in ihrer täglichen Arbeit. Um Angehörige neben der individuellen Beratung in der Familie noch intensiver zu unterstützen und ihnen Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen, haben sie in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz die fünftägige Schulungsreihe „Demenz ändert das Leben“ durchgeführt. An fünf Terminen haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit den folgenden Schwerpunkten beschäftigt: Krankheitsbild Demenz, Wertschätzender Umgang mit herausforderndem Verhalten, Beschäftigung und Alltagsgestaltung, Vorsorgevollmacht, gesetzliche Betreuung und Patientenverfügung sowie Pflegeversicherung und Entlastungsmöglichkeiten. Kooperationspartner, welche die Schulung unterstützt haben, waren das Mehrgenerationenhaus Neuwied, die Psychiatriekoordinationsstelle des Landkreises Neuwied, der Betreuungsverein des SKFM, das Josef-Ecker-Stift in Neuwied und die Kamillus Klinik in Asbach. Aufgrund der großen Nachfrage findet im Herbst eine weitere Demenzschulung für pflegende Angehörige statt. Anmeldungen hierfür nehmen die Pflegestützpunkte gerne entgegen. Weitere Informationen beim Pflegestützpunkt I, Tel. (0 26 31) 82 46 19 oder Tel. (0 26 31) 9 99 19 93; Pflegestützpunkt II, Tel. (0 26 22) 8 92 38 70 oder Tel. (0 26 22) 8 92 38 72.
