Pfarreiengemeinschaft Heimbach-Engers informiert
Sehnsucht nach Me(h)er - Werde Botschafter für eine Welt
3.000 Euro konnten für ein indisches Hilfsprojekt von Misereor und 1.350 Euro für Los Masis in Bolivien übergeben werden
Heimbach-Weis. Von Aschermittwoch bis zu den Sommerferien wurde in der Pfarreiengemeinschaft der Sehnsucht nach Me(h)er nachgegangen. Hierbei ging es nicht um das eigene Wohlsein, sondern durch zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen wurde die EineWelt in den Mittelpunkt gerückt. Dabei konnte jeder zu einem Botschafter für EineWelt werden und sich in den vergangen Monaten aktiv einbringen. Initiiert wurde das Projekt durch Gemeindereferentin Anne Basten und dem Liturgiekreis der Pfarrei Heimbach-Weis-Gladbach mit Unterstützung der Fachstelle Weltkirche des Bistums Trier. Zu den Aktionen zählten die Ausstellung „Jenseits von Lampedusa“ in Gladbach und Block, ein Filmabend zum Thema „Und dann der Regen“ der die dramatische Situation um Wasser in Bolivien zum Thema hatte. Eine biblische Nachtlesung im Zelt am Feuer vor der Kirche oder eine Kanufahrt mit dem BBW der Josefsgesellschaft zum Thema Inklusion, sowie Vortragsabende bei denen die KAB und die kfd Gladbach mitwirkten. Eine Einladung an die osteuropäischen Pflegekräfte wurde gerne angenommen und dieser Nachmittag wird nicht der Letzte sein. Das Projekt wurde abgerundeten mit der Band „Los Masis“ die am 22. September in Pfarrheim Heimbach-Weis einen eindrucksvollen, beseelten Abend musikalisch gestalteten. So konnte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Beate Zwick 1300 Euro für ein Kinder- und Jugendprojekt überreichen.
Eine Aktion von Ute Esch brachte Spendergelder in Höhe von 3.000 Euro zusammen, die durch den Verkauf gestifteten Metallschiffchen erzielt wurden. Diese Schiffe aus Metall standen sinnbildlich für die Sehnsucht nach einer Welt, in der alle Menschen würdig leben können. Sie wurden an einem in der Wagenbauhalle der KG Heimbach gefertigten Kreuz, das an der Kirchenmauer in dieser Zeit stand, befestigt.
Auf diese Weise kamen stolze 3.000 Euro für das Misereor-Projekt Jeevan Misereor-Projekt Jeevan-People-Led Empowerment zusammen. Bei diesem Projekt warten die Bewohner des Dorfes nicht auf die Unterstützung von Politikern, sondern nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand. Im Januar 2016 begangen sie 37 Gräben zur Speicherung von Regenwasser auszuheben, weitgehend aus eigener Kraft. Damit endete eine jahrelange Leidenszeit für das von einer schweren Dürre geplagten Dorf im westindischen Bundesstaat Maharashtra. Die Übersetzung von People-Led Empowerment bedeutet: „Die Bürger befähigen sich selbst.“ Auch bei dem Projekt Sehnsucht nach Me(h)er- Werde Botschafter für EineWelt haben wir auf die Fähigkeiten der Mitglieder gesetzt und jeder Einzelne konnte sich mit seiner Begabung und seinem Anliegen einsetzten. Für die Gemeinde habe man den synodalen Auftrag der Synode des Bistums Trier angenommen und ihn wahrgemacht und möchte ihn auch weiterhin wahrmachen.
