Sinfonische Blasorchester der Musikschule Meckenheim Rheinbach Swisttal
„Sehr Gut“ im Wertungsspiel des Landesmusikfestes NRW
Schülerinnen und Schüler der Tomburg Winds III nahmen erfolgreich zum 2. Mal in der Kategorie „Oberstufe“ an einem überregionalen Wettbewerb teil
Soest. Nach „Flicorno d´ Oro“ in Riva del Garda im vergangenen Jahr trauten sich die Tomburg Winds III, das sinfonische Blasorchester der Musikschule Meckenheim Rheinbach Swisttal nun zum zweiten Mal an die Kategorie „Oberstufe“ im Rahmen eines überregionalen Wettbewerbs heran. „Oberstufe“ bezeichnet die zweithöchste Einstufung innerhalb eines Beurteilungsrasters, welches eine aussagekräftige Abgrenzung innerhalb bestimmter Leistungsstufen bezeichnet. Innerhalb dieses Rasters gilt es, Punkte zu erzielen (maximal 100), die wiederum mit Noten belegt sind.
Am ersten Maiwochenende war der Austragungsort des diesjährigen Landesmusikfestes NRW Soest im Hochsauerland. Die Bewertung „Sehr Gut“ mit einer Endpunktzahl von 86,5 war der hochverdiente Lohn für die Tomburg Winds, geleitet von ihrem Dirigenten Adi Becker. Zahlreiche Tutti-, Register- und Sonderproben in den vergangenen Monaten waren dem Erfolg voraus gegangen. Vor dem Hintergrund, dass die jüngsten MusikerInnen mit ihren zwölf Jahren noch kein ganzes Jahr in diesem Orchester mitspielen, andererseits aber in der „Oberstufe“ das Erwachsenenregelment gilt, ist der Erfolg umso bemerkenswerter. Dabei zeigt sich einmal mehr die großartige Nachwuchsarbeit der Musikschule, die es bereits den jüngsten Schülerinnen und Schülern ermöglicht, über kleine Orchester in winzigen Schritten den Einstieg zu finden, um dann zu gegebener Zeit in das nächste fortgeschrittenere Orchester wechseln zu können. Das Förderpotenzial bleibt bis zum höchsten Niveau erhalten. Da wundert es nicht, dass etliche MusikerInnen über ihr Schulleben hinaus dem Orchester „treu“ bleiben und solange dabei sind, wie die Ausbildung beziehungsweise der Beruf es zulässt.
Was sie alle - Musiker wie auch die Leiter Adi Becker und Claus Kratzenberg - eint, ist die Freude am gemeinsamen Musizieren und so ist jede Orchesterfahrt nicht nur aus musikalischer Sicht, sondern auch aus sozialer und gruppendynamischer Sicht eine Bereicherung für alle Mitwirkenden. Interessierte haben an folgenden Terminen Gelegenheit, die Tomburg Winds III zu hören: Sonntag, 18. Mai in der Stadthalle Rheinbach: 40-jähriges Jubiläum der Musikschule; Sonntag, 15. Juni um 17 Uhr in der Glasfachschule Rheinbach: Sommerkonzert der Tomburg Winds III. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.tomburgwinds.de.
