Allgemeine Berichte | 09.06.2020

„Rheinbach liest vor“

Sehr empfehlenswert

Broschüre gibt Lesetipps für Kinder- und Jugendbücher

Das Team von Rheinbach Liest hat wieder eine Broschüre mit Lesetipps erstellt. Foto: privat

Rheinbach. Im Rahmen der Aktion „Rheinbach liest vor“ des Vereins Rheinbach Liest und seiner Kooperationspartner erscheint die neue Empfehlungsbroschüre „Vorlesen 2020“ mit Tipps für gute Kinder- und Jugendbücher von drei bis 16 Jahren.

Auf der Palette machen die 6.000 A5-Magazine schon wegen ihrer schieren Masse gewaltig Eindruck. Sie in den kommenden Tagen über die KiTas und Schulen der Stadt und der Region sowie zahlreicher Auslagestellen an die Leser zu bringen, scheint eine Herkulesaufgabe. „Aber, wenn wir das jetzt noch schaffen, hat sich die Arbeit gelohnt!“, meint Monika Flieger, 1. Vorsitzende von Rheinbach Liest und zugleich Kopf der zuständigen Arbeitsgruppe, energisch. Schlägt man das 20-Seiten-starke Heft auf, sticht sofort die markante Grafik ins Auge. Verantwortlich dafür ist seit Jahren Steffi Scherer aus dem RL-Vorstand. Es ist eine glückliche Fügung, dass der Verein seit seiner Gründung von einer professionellen Grafikerin unterstützt wird. Die meisten der 63 Buchempfehlungen bestehen nicht nur aus einem kurzen Text, sondern sind auch mit einem Foto des jeweiligen Rezensenten versehen. Diese personalisierte Empfehlung ist das Ergebnis aus dem Zusammenspiel redaktioneller Vorarbeit der Arbeitsgruppe und individuellem Testlesen und zugleich das Erfolgsrezept: Aus der Praxis für die Praxis und von Mensch zu Mensch! Unter diesen finden sich neben begeisterten Vorlesern und Lesern, Erzieherinnen und Lehrerinnen, den Inhabern des stationären Buchhandels auch Bibliotheksmitarbeiter.

So empfiehlt Daniela Hahn, Leiterin der Öffentlichen Bücherei St. Martin, das Bilderbuch „Wer schnarcht im 13. Stock?“. Landsturm-Urgestein Fred Paral hat Marc-Uwe-Klings „Das Nein-Horn“ mit seinen lauschenden (und kichernden) Enkeln für gut befunden. Aber auch viele Besprechungen von Kindern und Jugendlichen finden sich in der Wendebroschüre, die sich auf ihrer „anderen Seite“ Pageturner nennt. Fünftklässler Fabian Ewald vom Städtischen Gymnasium urteilt beispielsweise über den actionreichen Fantasy-Roman „Giganten“ von James Riley: „Sehr empfehlenswert!“

Stolz ist das kleine Team, dass die Broschüre auch in diesem Jahr werbefrei geblieben ist und trotzdem kostenlos verteilt werden kann. „Wir haben für diese Auswahl seit Januar 2019 Bücher gesichtet und geben nun vor den Sommerferien einen Impuls, sich in den Büchereien oder dem stationären Handel ein gutes Buch zu besorgen“, meint Nicole Denke hoffnungsfroh. Die Vorarbeit für 2021 hat bereits begonnen, und neue lesebegeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedes Alters sind willkommen.

Das PDF des Magazins zum Download und weitere Infos zur Arbeit von Rheinbach Liest finden sich auf www.rheinbach-liest.de.

Das Team von Rheinbach Liest hat wieder eine Broschüre mit Lesetipps erstellt. Foto: privat

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