Heimatverein Rheinbreitbach e.V.
„Sein und Vergehen“
„Die Jüdische Gemeinde in Rheinbreitbach“ am 23. März, 19 Uhr, „Villa von Sayn“ Schulstraße, Rheinbreitbach
Rheinbreitbach. Eine kleine jüdische Gemeinde in Rheinbreitbach – dieser Teil der Heimatgeschichte wurde bislang wenig ausgeleuchtet. Klaus-Henning Rosen hat nach den Spuren der jüdischen Mitbürger Rheinbreitbachs geforscht und im letzten Heimatheft des Heimatvereins erstaunliche Ergebnisse vorgelegt. Im heimatlichen Vortrag wollen die Lektorin Martina Rohfleisch und der Autor einige überraschende Fakten vorstellen und zum Austausch anregen.
Martina Rohfleisch beginnt den Abend mit einer Einführung in den jüdischen Alltag und die Traditionen der jüdischen Mitbürger unseres Ortes in den vergangenen Jahrhunderten.
Klaus-Henning Rosen berichtet über seine Recherche nach jüdischen Familien in Rheinbreitbach während und nach dem 3. Reich. Er wird auch Bezug auf den Film „Die Wannseekonferenz“ und das zugrunde liegende Thema der Judenvernichtung nehmen – und einige unerwartete neue Erkenntnisse vorlegen, die erst nach Drucklegung des Heimatheftes ans Licht kamen.
Der Eintritt ist frei. Es gelten die Corona-Schutzmaßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz.
Um Anmeldung bei Heike Riznar 02224 - 90 10 197 wird gebeten.
