Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Förderverein des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef Bad Breisig

Seit bald drei Jahrzehnten mit viel Herzblut bei der Sache

Mitglieder begleiten und unterstützen die Arbeit des Hauses und seiner Mitarbeiter - Verstärkung gesucht

Seit bald drei Jahrzehnten
mit viel Herzblut bei der Sache

Der Vorstand des Fördervereins des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef freut sich, dass die Bewohner im Haus von einem Zahnarzt behandelt werden können. Mit einer großzügigen Spende hat sich der Förderverein an der Finanzierung des dazu notwendigen Zahnarztstuhls beteiligt. Foto: Andrea Schulze/Marienhaus

12.01.2019 - 11:36

Bad Breisig. „Im Förderverein haben wir in erster Linie die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner im Blick“, sagt der Vorsitzende Franz-Heiner Butenkemper. „Deshalb unterstützen wir das Haus ideell wie materiell.“ Mit seiner nächsten großen Spende wird der Förderverein beispielsweise mit dazu beitragen, dass das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef einen hochmodernen Zahnarztstuhl erwerben kann. Der Zahnarztstuhl wurde der Einrichtung vor drei Jahren als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt, weil sie als Pilothaus an dem Forschungsprojekt Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung der Bewohner von Pflegeeinrichtungen teilgenommen hat. „Das Projekt verlief sehr erfolgreich“, sagt Einrichtungsleiter Sandor Sobothe. „Deshalb wollen wir das zahnmedizinische Angebot in unserem Haus unbedingt aufrechterhalten.“ Denn für die Bewohner sei es eine große Entlastung, wenn der Zahnarzt ins Haus komme und sie hier wie in einer Zahnarztpraxis behandelt werden könnten. „Zudem sind die Instrumente des Zahnarztstuhls mit extra langen Schläuchen ausgestattet, sodass Bewohner – falls erforderlich – auch im Rollstuhl sitzend behandelt werden können.“ Butenkemper und seine Vorstandskollegen sind dem Haus seit Jahrzehnten eng verbunden. Butenkemper ist wie Schriftführer Werner Heer sogar Gründungsmitglied des Fördervereins, der 1987 aus der Taufe gehoben wurde. Das Gründungsdatum ist bemerkenswert, denn damals gab es das Altenheim noch gar nicht. Zwei Jahre zuvor nämlich hatten die Waldbreitbacher Franziskanerinnen Bad Breisig nach 118 Jahren verlassen. Das St. Josefsheim, das damals als Pflegeheim diente, wurde geschlossen, weil es wegen gravierender baulicher Mängel nicht weiter betrieben werden durfte.

Damit jedoch wollte sich die Bad Breisiger Bevölkerung nicht abfinden. „Wir brauchen in Bad Breisig ein christliches Altenheim“, war und ist Butenkemper nach wie vor überzeugt. Deshalb gründeten er, Werner Heer und zahlreiche engagierte Bürger den Förderverein und setzten sich intensiv für die Rückkehr der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und den Neubau eines Altenheims ein. Ihr Einsatz war erfolgreich, 1991 fand der erste Spatenstich für das neue Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef statt, und 1994 – vor fast genau 25 Jahren – war der Bau fertig, und die ersten Bewohner konnten einziehen. Seitdem begleitet und unterstützt der Förderverein, dem rund 50 Mitglieder angehören, das Haus und die Bewohner.

„Wir organisieren und finanzieren zum Beispiel kulturelle Veranstaltungen im Haus, zu denen immer auch die Bad Breisiger Bevölkerung eingeladen ist“, so Vorstandsmitglied Peter Krahforst. Auch der Flügel, der bei diesen Veranstaltungen häufig genutzt wird, ist eine Spende des Fördervereins. Darüber hinaus finanziert der Verein Schulungen für Ehrenamtliche beispielsweise zum Umgang mit demenziell erkrankten Bewohnern, schaffte spezielle Rollstühle und Hilfsmittel an, die die Pflege erleichtern, oder einen Kleinbus, mit dem unter anderem Ausflüge mit den Bewohnern unternommen wurden. Mit einer weiteren großen Spende hat sich der Förderverein im vergangenen Jahr an der Einrichtung eines Wohlfühlbads für die Bewohner beteiligt.

Seit bald drei Jahrzehnten ist der Vorstand des Fördervereins mit Herzblut bei der Sache, wenn es um das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef und seine Bewohner geht. Das ehrenamtliche Engagement im Förderverein lohne sich für alle Beteiligten und mache Spaß, so die Erfahrung aller Vorstandsmitglieder. „Dennoch wünschen wir uns vor allem auch bei der Vorstandsarbeit Unterstützung durch neue, jüngere Mitglieder“, so Butenkemper. „Denn wir sind inzwischen alle älter geworden.“


Versammlung mit Wahlen


Die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins mit der Wahl des neuen Vorstands findet statt am 14. März um 16 Uhr im Mutter Rosa Saal des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef Bad Breisig. Interessenten, die sich zur Wahl stellen möchten, melden sich bitte bis zum 4. Februar bei Franz-Heiner Butenkemper unter Tel. (0 26 33) 9 62 52.

Pressemitteilung des

Marienhaus Seniorenzentrums

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Unterstützung für die Martinshilfe

Herbergssuchende in Döttingen

Unterstützung für die Martinshilfe

Döttingen. Vor Weihnachten stellen Kinder und Jugendliche aus Döttingen die Herbergssuche von Maria und Josef nach. Sie gehen von Station zu Station, um eine passende Herberge zu finden. mehr...

Kirchenchor „Cäcilia“

Jahreshaupt- versammlung

Weißenthurm. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Dienstag, 12. Februar um 19.30 Uhr im katholischen Vereinshaus lädt der Kirchenchor „Cäcilia“ Weißenthurm alle Mitglieder herzlich ein. Tagesordnung:... mehr...

TV Weißenthurm 1868 e. V.

Verleihung des Sportabzeichens

Weißenthurm. Der TV Weißenthurm 1868 e. V. lädt alle Sportabzeichenfreunde und deren Partner zur Verleihung des Sportabzeichens am Freitag, 8. Februar um 19 Uhr im Rheinhotel Rheinufer Weißenthurm ein.... mehr...

Heimatjahrbuch für den Landkreis Ahrweiler

Autoren werden gesucht

Kreis Ahrweiler. Die Vorbereitungen für das Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2020 sind angelaufen – jetzt beginnt die Suche nach Autoren. „Wer macht mit? Wer möchte einen Beitrag verfassen?“ Landrat Dr.... mehr...

LiterAHRische Gesellschaft e.V.

Lesung mit den Wortwerkern

Bad Neuenahr. Auch in diesem Jahr sind die Wortwerker auf Einladung des Seniorennetzwerks mit einer Lesung im Evangelischen Gemeindehaus in Bad Neuenahr zu Gast. mehr...

Informationsveranstaltung in Ahrweiler

Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung

Ahrweiler. Die Kreisverwaltung Ahrweiler, der Betreuungsverein SKFM Katholischer Verein für soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler und der Betreuungsverein der evangelischen Kirchengemeinden der... mehr...

Weitere Berichte

Cochem/Ernst. Bei gefühlten Minusgraden trafen sich auch in 2019 wieder zahlreiche mutige „Flutengänger“ die sich anlässlich des traditionellen Neujahrsschwimmens der Cochemer DRK-Wasserwacht ins trübe Gewässer der Mosel gleiten ließen. mehr...

Tierheim u. Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V.

Krümmel ist ein agiler, neugieriger Zeitgenosse

Ahrweiler. Krümmel ist ein sehr agiler und stürmischer Hund, der physisch und psychisch viel Auslastung braucht. Er muss dringend gefordert werden, um für seine ganze Kraft und Energie ein Ventil zu finden. Er ist noch unerzogen und muss einiges lernen, auch an der Leine zieht er stark. Somit sucht er sehr hundeerfahrene Menschen, die viel Sport mit ihm machen und zum Beispiel die Hundeschule besuchen. mehr...

Politik

Angebot der Wirtschaftsförderung im Kreis Ahrweiler

Nächster ISB-Beratertag steht an

Ahrweiler. Die Servicestelle Förderprogramme der Abteilung Wirtschaftsförderung in der Kreisverwaltung Ahrweiler lädt zusammen mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für Mittwoch, 6. Februar, zum nächsten ISB-Beratertag in der Kreisverwaltung ein. Teilnehmer können für diesen Tag individuelle Termine vereinbaren. mehr...

 
Sport

Nürburgring. Über 870 Starter aus 11 Nationen versammelten sich am vergangenen Samstag am Nürburgring. Bereits zum 7. Mal reisten Karate-Enthusiasten aus der ganzen Welt in die Eifel, um an einem der größten Wettbewerbe in der Region teilzunehmen. mehr...

Gürtelprüfung beim Judo-Club Bad Neuenahr

Alle Judokas erhielten den angestrebten Gürtel

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seit Monaten trainierten einige Judokas des Judo-Clubs Bad Neuenahr auf diesen Prüfungstag hin - galt es doch die erste bzw. zweite Stufe auf der langen Leiter bis zum schwarzen Gürtel zu erreichen. Während für die erste Prüfungsstufe, den weiß-gelben Gürtel zwei Falltechniken, drei Formen des Werfens und zwei Festhaltetechniken jeweils in Reinform und in Anwendungssituationen... mehr...

Wirtschaft

-Anzeige-Amtierende Mittelrhein Weinkönigin Johanna Schneider zu Gast bei der Koblenzer Brauerei

„Bier und Wein das darf sein“

Koblenz. Vergangenes Jahr traf Thomas Beer, Geschäftsführer der Koblenzer Brauerei auf Johanna Schneider und lud sie ein, das Bier aus der Koblenzer Braustätte näher kennenzulernen. Dieser Einladung ist die amtierende Mittelrhein Weinkönigin aus Leutesdorf nun gefolgt und schaute sich in der Brauerei gerne einmal um. mehr...

Umfrage

Karte vs. Bargeld: Wonach greifen Sie in ihrer Geldbörse zum Bezahlen?

Bargeld
EC-Karte / Kreditkarte
Garnicht, sondern per Handy via App / kontaktlos
Unterschiedlich
Anzeige
 
 
Anzeige
 
Kommentare
Uwe Klasen:
Dazu passend ein Bericht in der "Jüdischen Rundschau": Wieder auf gepackten Koffern - Wegen des zunehmenden Antisemitismus fürchten junge Juden um ihre Zukunft in Deutschland. [Link v. d. Redaktion entfernt]
juergen mueller:
Ob Konrad-Adenauer-Ufer oder Kornpfortstraße - alles ist - und noch mehr - sanierungsbedürftig.Sich immer wieder als Kümmerer darzustellen und auf seinen Spaziergängen Probleme, die wir zuhauf in Koblenz haben, aufzuzählen, sollte man mit offenen Karten spielen, was heisst, wer soll das bezahlen. Es hapert überall, dazu brauchen wir keine Spaziergänger, die anscheinend nichts anderes u tun haben, Defizite aufzudecken, die lange bekannt sind u.nur darauf bedacht sind,sich immer wieder selbst in den Fokus zu setzen, was keine löst.Wer Forderungen stellt u. selbst im Stadtrat sitzt (oder dahin will, gell Herr Blank) sollte sich bei seinen Forderungen erst einmal Gedanken darüber machen, wie das bezahlt werden soll. Diese immerwährende Selbstdarstellung ist scheinheilig und täuscht über den wahren Hintergrund hinweg.
juergen mueller:
Das ist ja in der Politik nichts neues u. gehört einfach zu der Mentalität eines jeden Politikers, Dinge für sich in Anspruch zu nehmen, auch wenn sie nicht auf dem eigenen Mist gewachsen sind u.sich wohldurchdacht in den Vordergrund zu stellen. Das gehört neben Reden ohne wirklichen Inhalt einfach zum Handwerkszeug. Jeder Politiker sollte ein Präsent mit auf seinen Weg bekommen - ein LABER-Glas.Wenn ihm keiner zuhört: Deckel öffnen,reinlabern,Deckel schließen.Wenn keiner mit ihm spricht: Deckel öffnen,sein altes Gelaber anhören.Und das Ding mit den hygienischen Argumenten ist wirklich zweitrangig u.vorgeschoben.Da gibt es Beispiele,bei denen das Wort "Schwein" schon eine Beleidigung dieser Tiergattung darstellt.Und was die Grundwerte betrifft,so dürften gerade diejenigen,die sich damit gerne idendifizieren,erst einmal in Klausur gehen um zu verinnerlichen,was sie selbst damit verbindet.Denn Detailkenntnisse gehören ja nicht unbedingt zu einem Muss eines jeden Politikers.
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.