Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“
Selbstbewusste jüdische Frauen im Fokus
Programm für das erste Halbjahr 2019 liegt vor - Beliebte Exkursionen wieder im Angebot
Rhein-Sieg-Kreis. Druckfrisch liegt das Programm für das erste Halbjahr des noch neuen Jahres 2019 der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ vor.
Es zeichnet sich durch einen Blick auf selbstbewusste jüdische Frauen aus. So geht es am Sonntag, 17. März in einem Vortrag um die Musikmäzenin Emmy Rubensohn. Sie lebte von 1884 bis 1961 in den aufregenden Jahren der Kaiserzeit sowie den beiden Weltkriegen und erlebte noch den Beginn der 60er Jahre mit. Sie wirkte in Kassel, Leipzig, Shanghai und New York und traf so aufregende Leute wie Leonard Bernstein, Alma Mahler-Werfel, Ernst Krenek oder Dimitri Mitropoulos.
Die „Frauen im Hause Mendelssohn“ stehen im Mittelpunkt des Vortrags am Sonntag, 7. April. Sie hießen Lea, Dorothea, Fanny, Rebeka, Cécile, Enole…! Wer waren die Frauen, die in der Familie Mendelssohn Männer, Brüder, Söhne, Neffen mitbestimmten, mit ihnen lebten, diskutierten, Leben erlebten und keinesfalls auf ein eigenes Leben verzichteten?
Zu beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei.
Selbstverständlich werden auch in den kommenden Monaten wieder die beliebten Exkursionen, wie zur Synagoge nach Köln mit anschließendem Essen im koscheren Restaurant, zur „schönsten Synagoge von West-Europa“ in Enschede oder Führungen über den jüdischen Friedhof in Siegburg angeboten.
Das aktuelle Programm ist im Kreisarchiv unter Tel. (0 22 41) 13 29 28, per Mail an gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de oder unter der Postanschrift Kaiser-Wilhelm-Platz 1 in 53721 Siegburg erhältlich. Die Termine können außerdem auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/gedenkstaette eingesehen werden.
Kontakt: Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“, c/o Archiv des Rhein-Sieg-Kreises (Kreishaus), Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Tel. (0 22 41) 13 29 28, Fax (0 22 41) 13 21 79, E-Mail Gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de, www.rhein-sieg-kreis.de/gedenkstaette.
Bis voraussichtlich Herbst 2019 ist die Gedenkstätte (Museumsgebäude) wegen Sanierungsarbeiten und Neukonzeption der Dauerausstellung geschlossen. Die Veranstaltungsreihe ist hiervon nicht betroffen und findet wie angekündigt statt.
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