Neue Tagesförderstätte in Höhn gestartet
Selbstwertgefühl und autonome Kompetenzen stärken
Höhn. Vor einigen Wochen wurde eine Tagesförderstättengruppe (TAF) des Heinrich-Hauses in Höhn eröffnet, in der Erwachsene mit schweren Behinderungen und hohem Hilfebedarf optimal versorgt werden. Eltern, deren Kinder die Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn besuchten, waren an das Heinrich-Haus herangetreten und hatten sich nach Möglichkeiten erkundigt, um ihre Kinder im Anschluss an deren Schulzeit zu betreuen und zu fördern. In der TAF sind nun verschiedene Fachkräfte aus dem pädagogischen sowie pflegerischen Bereich tätig, die den Rehabilitanden eine Tagesstruktur mit geregelten Abläufen ermöglichen. Gemeinsam wird die Zeit passend zu den Wünschen und individuellen Anforderungen geplant. Einerseits gibt es vor Ort Therapieangebote wie Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie und dank basaler Stimulation können die Rehabilitanden ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations-, und Bewegungsfähigkeiten verbessern. Andererseits erhalten sie genügend Raum, um sich etwa bei Musik-, Sport-, und Kunstangeboten kreativ zu entfalten und so Selbstwertgefühl und autonome Kompetenzen zu stärken. Zudem können vor Ort Angebote wie Schwimmbad, Snoezelraum und ein an die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen angepasstes Außengelände genutzt werden.Pressemitteilung
Heinrich-Haus gGmbH
