Große Heimerzheimer Karnevalsgesellschaft
Sessionseröffnung
Tolle Sitzung im Heimerzheimer Festsaal
Heimerzheim. Samstagabend, im kleinen Festsaal von Heimerzheim (Gaststätte „Zur Linde“) begrüßte Präsident Werner Hahnenberg pünktlich um 19:11 Uhr seine Gesellschaftsmitglieder und Gäste zur Sessionseröffnung 2015/16. Der seit Aschermittwoch ruhende Fastelovensvirus brach sofort mit voller Kraft aus, als die Ehrengarde Heimerzheim musikalisch begleitet vom Tambour Corps „Frei Weg Heimerzheim“ mit Gardisten, Damengarde und Tanzgarden einmarschierten. Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner genoss sichtlich den Weg durch die staatse Offiziere zum Mikrofon des Präsidenten. Für sie war es eine Premiere, die erste Sessionseröffnung als Bürgermeisterin. Der vereinsfamiliäre Rahmen ist optimal, um sich in der ersten Reihe auf der karnevalistischen Bühne zu bewähren. Gerne hätte sie ein Prinzenpaar oder Dreigestirn inthronisiert, aber auch die Bürgermeisterin weiß wie schwierig es ist, speziell in einer sehr kurzen Session Repräsentanten für ein solches Amt zu gewinnen. Sie macht sich aber keinerlei Sorgen über die Zukunft des traditionellen Karnevals in Heimerzheim, zumal, wie sie feststellte, von zahlreichen Ex-Prinzen umgeben war, die aktiv das Vereinsleben der KG Heimerzheim mitgestalten. Präsident Werner Hahnenberg verlieh den ersten Orden des Abends an die erste Frau der Gemeinde Swisttal, Petra Kalkbrenner. Auch Michael Reich, Filialleiter Heimerzheim und Herr Michael Voetz, Firmenkundenbetreuer der VR Bank Rhein-Erft wurden mit dem KG Sessionsorden 2015/16 durch die Vizepräsidentin Sylvia Uhlitt ausgezeichnet. Herr Reich wünschte der Gesellschaft eine tolle unbeschwerte Zeit bis Aschermittwoch und überreichte Werner Hahnenberg zur Unterstützung des Brauchtums eine Spende. Zum Sessionsauftakt gehört ein Uniformapell. Denn nach vielen Monaten im Schrank muss kontrolliert werden, ob Tanzstiefel, Mützen, Perückenlocken, Uniformjacken und Hosen in Topzustand sind. Stefan Klimke, Kommandant der Ehrengarde Heimerzheim ließ als erstes die Minis antanzen. Alles war ohne Beanstandung bis auf die nicht selbst geputzten Schuhe des Minioffiziers/Mini Standartenträger Linus. Er musste einen Obolus aus der Spardose als Strafe zahlen. Die Bestrafung für „unordentliches Outfit“ der Tanzgarden, der Damengarde (Puschelfraktion), der Offiziere und Gardisten fiel nach Schwere des Vergehens in einen hohen schmerzlich finanziellen Bereich. Der Kommandant hat in dieser Session die Strategie geändert. Zur Strafe mussten nicht wie in den Vorjahren Getränkerunden (Kölsch oder Pils) sondern bare Münzen geleistet werden. Das Strafgeld wird dem Verein „himmel & ääd e.V. - För Kindersielcher en Nut – Köln“ überreicht. An diesem Abend kam die stattliche Summe von 700 Euro aus Spenden und Strafgeldern zusammen. Aber nicht nur die Uniformierten der Ehrengarde mussten zum Apell antreten, auch der Präsident der Großen Heimerzheimer Karnevalsgesellschaft wurde von Kommandant Klimke akribisch gemustert. Wer sucht, der findet... Stefan fand und ernannte Werner Hahnenberg zum Sessionsschmuser. Ein super Start in eine kurze Session, weit nach Mitternacht erloschen die Lichter im kleinen Festsaal von Heimerzheim.
