Allgemeine Berichte | 26.08.2025, 09:12 Uhr

Dank und Abschied im Bethel-Hotel zum Weinberg

„Sie waren da, als die Not am größten war!“

Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl (l.) und sein Stellvertreter Pastor Dr. Bartolt Haase (r.) sowie Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong (2. v.l.), Geschäftsführerin von Bethel im Ahrtal, dankten den Mitarbeitenden Katharina Kläsgen (v.l.), Andreas Voget (verdeckt), Louisa Rosenberg, Doris von Haebler, Olaf Tegtmeier und Stephan Zöllner.  Foto: Philipp Kreutzer / v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Sie waren da, als die Not am größten war, und wurden zu einem Wegbegleiter – das werden wir nicht vergessen!“ Mit diesen Worten dankte Horst Gies, Erster Beigeordneter des Kreises Ahrweiler, den Verantwortlichen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel für die Unterstützung nach der Flutkatastrophe im Juli 2021. Gies sprach während einer Dankes- und Abschiedsfeier im Bethel-Hotel zum Weinberg in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zum 31. August 2025 beendet die Deutsche Katastrophenhilfe (DKH) ihre Fluthilfe im Ahrtal, und damit endet auch die Unterstützung durch das Regionalteam Bethel. Bethels Hilfe in der Katastrophe und die Dankbarkeit der Betroffenen im Ahrtal stellte auch Detlef Placzek, Opferbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz, heraus. „Der Wiederaufbau ist ein beispielloses Zeugnis von Zusammenhalt und Solidarität“, sagte er. Nur so habe die Einwohnerzahl Bad Neuenahr-Ahrweilers, die nach der Flut zunächst gesunken war, inzwischen wieder den Wert von rund 29.000 Menschen wie vor dem Hochwasser erreichen können. Danke sagten auch Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl und Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong, Geschäftsführerin von Bethel im Ahrtal. Zum einen denen, die ehrenamtlich am Wiederaufbau mitwirken, und zum anderen den Mitarbeitenden des Regionalteams sowie Kooperationspartnerinnen und -partnern. Auch wenn die Fluthilfe nun endet: Bethel bleibt im Ahrtal. Zu den bestehenden Angeboten in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wie dem inklusiven Hotel zum Weinberg, dem Hospiz und dem Integrativen Mehrgenerationen-Quartier, kommt demnächst ein Kindergarten mit 100 Plätzen.

Ein starkes Zeichen

„Ihr Wirken ist ein starkes Zeichen gelebter Verantwortung und aufrichtigen Miteinanders in unserer Gesellschaft“, betonte Horst Gies mit Blick auf Bethels weiterhin gegebene Präsenz im Ahrtal. Nach der Flut zahlten die Mitarbeitenden des Betheler Regionalteams gut zehn Millionen Euro aus den Spendenmitteln der Diakonie im Auftrag der DKH als Haushaltsbeihilfen, Wiederaufbauhilfen und Härtefallhilfen an Flutbetroffene aus. Wer schon Hilfen beantragt, aber noch nicht ausgezahlt bekommen hat, wird vom Regionalteam während einer einjährigen Nacharbeitungsphase, die am 1. September 2025 beginnt, weiterhin begleitet. Außerdem führten die Mitglieder des Regionalteams in den vergangenen vier Jahren unzählige psychosoziale Gespräche mit Betroffenen. Schon wenige Tage nach der Katastrophe hatten Bethel-Mitarbeitende gespendete Lebensmittel und Gegenstände ins Ahrtal gebracht. Das inklusive Bethel-Hotel zum Weinberg, das sich im Juli 2021 noch im Rohbau befand, wurde zum Lager umfunktioniert. „Das war ein Zufall, dass sich das Hotel in diesem Zustand befand und daher genutzt werden konnte, und zugleich war es ein Segen“, betonte Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe. Sein Fazit: „Herzlichen Dank an Bethel für die Hilfe.“

Bethels Posaunenmission sorgte beim Dankes- und Abschiedsfest in Bad Neuenahr-Ahrweiler für festliche Klänge. Foto: Philipp Kreutzer / v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Bethels Posaunenmission sorgte beim Dankes- und Abschiedsfest in Bad Neuenahr-Ahrweiler für festliche Klänge. Foto: Philipp Kreutzer / v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Horst Gies, Erster Beigeordneter des Kreises Ahrweiler, sprach Bethel seinen Dank aus. Foto: Philipp Kreutzer / v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Horst Gies, Erster Beigeordneter des Kreises Ahrweiler, sprach Bethel seinen Dank aus. Foto: Philipp Kreutzer / v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl (l.) und sein Stellvertreter Pastor Dr. Bartolt Haase (r.) sowie Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong (2. v.l.), Geschäftsführerin von Bethel im Ahrtal, dankten den Mitarbeitenden Katharina Kläsgen (v.l.), Andreas Voget (verdeckt), Louisa Rosenberg, Doris von Haebler, Olaf Tegtmeier und Stephan Zöllner. Foto: Philipp Kreutzer / v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

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