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Wallfahrt zum Calvarienberg nach Ahrweiler

Sieben Stunden durch Wald und Wiesen

Das Motto der Pilger lautete „Steine auf dem Weg – Steine in meinem Leben“

Sieben Stunden
durch Wald und Wiesen

Die Pilger am Kloster Calvarienberg.Foto: Christian Kröll

16.09.2019 - 20:00

Mendig. Im Jahre 328 soll Helena, Kaiserin und Mutter Konstantins, in Jerusalem das Kreuz Christi gefunden und mit nach Europa gebracht haben. Bruchstücke und Splitter des Kreuzes finden sich in zahlreichen Kirchen, so auch im Kloster Calvarienberg in Ahrweiler.

Seit wann die damaligen Obermendiger ihre Fußwallfahrt um das Fest Kreuzerhöhung, dem 14. September, zur Kreuzreliqiue nach Ahrweiler schon durchführen, ist weder aus dem Pfarr- noch dem Bistumsarchiv zu ersehen. Es wird vermutet, dass die Pest der Anlass war.


Steine „zum Kreuz“ getragen


In diesem Jahr pilgerten die Mendiger aus den beiden Pfarreien und einige Pilger aus der Pfarreiengemeinschaft wieder genau auf den Tag nach Ahrweiler. Man hatte sich auch ein Thema für die Wallfahrt gewählt: „Steine auf dem Weg – Steine in meinem Leben“. Dabei orientierte man sich bei den Gebeten während des siebenstündigen Weges und bei den Betrachtungen des anschließenden Kreuzweges an den Gedanken aus dem Festhochamt zum Stadtjubiläum – „Wir sind steinreich“. Jeder Wallfahrer fand unterwegs einen Stein, um ihn dann „zum Kreuz“ auf dem Calvarienberg zu tragen.

In den Anliegen der Pfarrei und auch den eigenen und den mitgegebenen wurde in der Wallfahrtskirche der Ursulinen mit Pfarrer Ralf Birkenheier die hl. Messe gefeiert und der Segen mit der Kreuzreliquie empfangen.


Gemeinsam im Glauben unterwegs


Gemeinsam im Glauben unterwegs sein, das ist für die diesjährigen Pilger ebenso wichtig gewesen wie bittend und dankend sieben Stunden durch Wald, über Felder, Wiesen und Straßen zu gehen, um so die vor einigen hundert Jahren gemachte Verpflichtung zu erfüllen und in den Anliegen der Pfarreien, den eigenen und den mitgegebenen zu beten. Es blieb aber auch genügend Zeit für das persönliche Gespräch mit den Weggefährten. Aufbrechen, gehen, steinige Wege überwinden, Steine aufheben, staunen, die Gastfreundschaft der Pfarrei in Ramersbach, ankommen, Eucharistie feiern, beisammensein, lachen – all das haben die Ahrweiler-Pilger auch wieder bei dieser Wallfahrt erfahren dürfen.

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Ich schäme mich

Andrea Volk:
Guten Tag, hier ist Andrea Volk selbst. Wir kennen das: hinterher fällt einem ein, was man hätte sagen können. Und dann erzählt man es seinem Badezimmerspiegel oder verschickt orthographisch und inhaltlich fragwürdige mails an Künstlerin, Veranstalter und Presse. Zudem beleidigt die Dame das bunt gemischte Publikum, Jung und Alt, die - wie so oft bei Comedy - durchgehend gelacht haben. Tatsächlich ziehe ich Männlein, Weiblein und auch mich selbst durch den Kakao. Und sage zu dick und alt: "Wir sind alle schön. Nur nicht mehr von so nah." Die Nummer, die die Dame anspricht, wendet sich ausdrücklich gegen religiösen Extremismus aus feministischer Sicht. Ich sage explizit vorher, dass alle Götter und alle Hautfarben gleich sind. Seit der Aufklärung dürfen wir uns über religiösen Wahn lustig machen. Der Rest ist Geschmackssache. Bleiben Sie fröhlich! Ihre Andrea Volk
Reiner Bermel:
Auf der Kleinkunstbühne Bootshaus fand eine tolle kulturelle Veranstaltung mit Andrea Volk statt. Bei politischem Kabarett werden schon mal Religionen, Männer und Frauen auf die "Schippe" genommen und das ist auch gut so, sonst wäre es keine Satire. Allerdings dabei von Rassismus zu sprechen, ist weit her geholt und entbehrt jeder Grundlage. Frau Volk ist eine mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, die ihr Programm schon seit vielen Jahren auf Deutschlands Bühnen zum Besten gibt und, soweit mir bekannt ist, vom Verfassungsschutz nicht überwacht wird. Irgendwie sind Ihre Ausführungen befremdlich und für mich nicht nachvollziehbar. Schauen Sie sich mal die Programme von Mario Barth oder Michael Mittermaier an, da geht die Post ganz anders ab. Es kommt mir so vor, dass Sie, was Satire und politisches Kabarett betrifft, nicht auf dem Stand der Dinge sind. Die Zugabe-Rufe bezogen sich am Ende auf das Programm insgesamt und nicht auf einzelne Passagen. Also, schön bei der Wahrheit bleiben.
frank exius:
prima aktion. wuenschen nachhaltigen erfolg esoners fuer die kinder frank exius und cristina augello
Jean Seligmann:
Verzicht auf Straßenumbenennungen sind ein Bekenntnis zur Geschichte und nicht deren Negierung!
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