Allgemeine Berichte | 04.07.2016, 16:30 Uhr

Dorfgemeinschaft Westum traf Entscheidungen

Sieger ist „Generationenpark“

Abstimmung zur Namensgebung für Mehrgenerationenplatz wurde durchgeführt

Westum. In der am 22. Juni stattgefundenen Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Westum e.V. konnte der Vorsitzende Wolfgang Kistner erfreut feststellen, dass die bisherigen Anstrengungen zur Belebung und Stärkung der Dorfgemeinschaft erfolgreich waren und zu einem großen Mitgliederzuwachs geführt haben. Kistner führte vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen auf, an denen der Verein beteiligt ist oder selbst als Veranstalter fungiert. Der Verein ist dabei stets auf die Kooperation und Mitwirkung seiner Mitglieder angewiesen, zu denen neben Einzelpersonen auch alle Ortsbeiratsmitglieder und sämtliche Westumer Dorfvereine zählen. Beispiele guter Zusammenarbeit waren der karnevalistische Seniorennachmittag und der Seniorenausflug, die St. Martinsfeier, die Gedenkfeier am Volkstrauertag und der Neujahrsempfang Westumer Dorfvereine. Die Veranstaltungen des Junggesellenvereins und der Karnevalsgesellschaft sowie der Sozialkreis konnten bezuschusst werden. Ein ganz wesentlicher Beitrag war der umfangreiche körperliche Einsatz einschließlich kostenloser Sachleistungen bei der Schaffung des Generationenparks, der mit einem Dorffest feierlich abgeschlossen wurde. Kistner lobte auch höchst anerkennend die mehr als 40 in Eigenregie durchgeführten Veranstaltungen der Dorfvereine im Verlauf des Jahres, die damit ganz erheblich zur lebendigen Dorfgemeinschaft beitragen.

Kassenwart René Zerwas berichtete über einen Jahresüberschuss von 1.492 EUR. Als wichtige Einnahmequellen nannte er Spenden sowie den Erlös aus der St. Martinfeier, die höchsten Auszahlungen betrafen Zuschüsse zum Seniorennachmittag und –ausflug. Zerwas bedankte sich bei Daniel Kohzer für die intensive Mitgliederwerbung, die maßgeblich zu einem Zuwachs von bisher 35 auf aktuell 88 führte.

Kassenprüferin Angele Konrad bescheinigte eine tadellose Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes, welche die Mitgliederversammlung umgehend und ohne Gegenstimme erteilte.

Der Vorsitzende bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für ihre stets konstruktive und harmonische Zusammenarbeit. Eine Übergangsregelung der neugefassten Satzung sah nun vor, dass durch Rücktritt aller bisherigen Vorstandsmitglieder der Weg frei gemacht wird für die Neuwahl eines fünfköpfigen Vorstandes auf Grundlage der neuen Satzung.

Daniel Kohzer hatte als Wahlleiter keine Mühe, denn alle bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich erneut der Wahl und wurden prompt in ihre bisherigen Ämter, jeweils ohne Gegenkandidat und Gegenstimme, wiedergewählt. Wolfgang Kistner bleibt 1. Vorsitzender, Daniel Kohzer 2. Vorsitzender, René Zerwas Kassenwart und Ignaz Gemein Schriftführer. Neu hinzu gewählt wurde Heribert Hillger als Beisitzer. Kassenprüfer wurden Angele Konrad und Felix Blaich. Kistner bedankte sich bei den Gewählten für ihre Bereitschaft, sich in ihren Ämtern ganz besonders für die Belange der Dorfgemeinschaft einsetzen zu wollen. Nach einer kurzen Pause erfolgte die Namensgebung für den Mehrgenerationenplatz. Dazu standen noch fünf Vorschläge zur Wahl. Die Mehrheit entschied sich mit 15 Stimmen für „Generationenpark“, es folgten mit je acht Stimmen „Dorfplatz“ und „Murrepark“. Kistner merkte an, dass der Name „Generationenpark“ zu Recht auf den überwiegend parkähnlichen Charakter hinweist und zugleich auf seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen.

Kistner informierte auch über den Umgang mit Spenden, die vom Spender für konkrete oder allgemeine Zwecke bestimmt sein können, aber immer nur für satzungsmäßige gemeinnützige Zwecke verwendet werden dürfen. Über konkrete Vorhaben und Anschaffungen entscheidet grundsätzlich die Mitgliederversammlung, im Ausnahmefall der Vorstand.

Einstimmig wurde den Anträgen zugestimmt, auch im laufenden Jahr die bisherige Bezuschussungspraxis aufrecht zu erhalten. Über spontan vorgeschlagene Anschaffungen konnte noch nicht entschieden werden. Mitglieder können jederzeit Vorschläge beim Vorstand einreichen, dieser prüft und stellt sie im Rahmen angemessen vorhandener Mittel bei der nächsten Versammlung zur Beschlussfassung vor.

Ignaz Gemein gab bekannt, dass die ehrenamtlichen Arbeiten der „Hellenbacher Jonge“ an der sogenannten „Brunnenstube“ in Kürze abgeschlossen sein werden und hat zur feierlichen Eröffnung am 11. September eingeladen. Kistner beendete die harmonisch verlaufende Jahreshauptversammlung mit dem Hinweis auf eine im September geplante Versammlung der Dorfvereine zur Koordinierung des Veranstaltungskalenders 2017 und der Beteiligung am Festumzug am 10.06.2017 im Rahmen der Feiern zu „750 Jahre Stadtrechte Sinzig“.

Pressemitteilung

Dorfgemeinschaft Westum e.V.

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