Ortsvorsteher bedankt sich
Siegfried Schwaner bestärkt Feuerwehrleute
Er sprach auch die Angriffe auf Einsatzkräfe an
Meckenheim-Lüftelberg. Mit einem Dank an die Kameradinnen und Kameraden der Lüftelberger Freiwilligen Feuerwehr zum Neuen Jahr wartete der Lüftelberger Ortsvorsteher Siegfried Schwaner auf. Die Feuerwehrleute haben ständig die belastenden Situationen am Unfallort oder in einem brennenden Gebäude vor Augen und wissen nie, was sie erwartet. Schwaner sprach auch die unerträglichen Angriffe auf die Feuerwehren an. Er sieht die Gefahren, die der Einsatz trotz aller Vorsicht mit sich bringt und die Bilder, die man lieber wieder vergisst und sich doch einbrennen. Dazu kommt das Eingeständnis, dass man nichts mehr machen kann, außer Verstorbene zu bergen. Dabei werde Hilflosigkeit und Ohnmacht erlebt, trotz eingesetzter Kraft und dem Willen, helfen zu wollen, so der Ortsvorsteher. Hinzu komme der zeitliche Einsatz neben dem Beruf, der Schule oder der Familie. Irgendetwas leide immer. „Hoffentlich bleibt dabei nichts auf der Strecke“, hofft Schwaner. Sein Appell: „Achten Sie gut auf sich! Gönnen Sie sich Pausen und Ruhezeiten. Suchen Sie Hilfe, wenn Sie eine Situation über die Maßen belastet!“ Stärke zeige sich darin, auch die eigene Schwäche zugeben zu können und Hilfe anzunehmen.
Allen Feuerwehrkameraden und Feuerwehrkameradinnen und deren Familien wünscht der Lüftelberger Ortsvorsteher ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2020.
