Chorkonzert in Niederbachem
Singen in Wachtberg macht Freude, besonders im Gemischten Chor
Mehr als 100 Zuschauer besuchten das erste offizielle Konzert des Chores, der aus dem MGV „Concordia“ Niederbachem hervorgegangen war
Niederbachem. Mit mehr als 100 Zuhörern fand das erste offizielle Konzert des gemischten Chores „Singen-in-Wachtberg“ eine erfreuliche Resonanz.Im Saal des Henseler Hofes in Niederbachem zeigte das Gesangsensemble, das aus dem früheren MGV „Concordia“ Niederbachem hervorgegangen war, unter dem Motto „Singen in Wachtberg macht Freude“ gleich eindrucksvoll seine Leistungsfähigkeit und seine Vielseitigkeit.
Unter der musikalischen Gesamtleitung von Dirigentin Gabriela Pullen trugen auch Jill Henne (Klavier), Susann Scheibling (Oboe) und David Witsch (Klavier) zum Gelingen des Nachmittags bei.
Im Laufe der vergangenen Jahre war der 1922 gründete, ursprünglich reine Männerchor mangels Nachwuchs zunächst in den Gemischten Chor „Concordia Nova“ aufgegangen, bevor er sich Ende vergangenen Jahres in „Singen-in-Wachtberg“ umbenannte.
Laut der Vorsitzenden Stella-Maria Bautze mehr als nur ein neuer Anstrich, denn der Chor stehe seither für alle Musikbegeisterten aus Wachtberg und aus dem benachbarten Bad Godesberg offen und wolle sich mit einem modernen Repertoire zukunftsfähig aufstellen. Man wolle einerseits die Tradition bewahren und sich trotzdem dem neuen Öffnen.
Frischen Wind brachte auch die neue Chorleiterin Gabriela Pullen ein, die gelernte Konzertpianistin mit argentinischen Wurzeln führt den Chor auf neue musikalische Bahnen.
Dabei lege man Wert darauf, dass die Stücke allen gefallen und Spaß machen.
Mit den ausgewählten Liedern des Konzertes wollten die Sängerinnen und Sänger diese Freude an das Publikum weitergeben, so die Vorsitzende.
Weißer Bademantel am Garderobenhaken
Den Auftakt machten Lieder von Dieter Bohlen und Rod Stewart, vor der Pause sorgte ein Konzertabschnitt mit Liedern von Udo Jürgens für Begeisterung bei Publikum, zumal dessen berühmter weißer Bademantel, in dem er stets seine Konzertzugaben gab, am Garderobenhaken hing.
Nach der Pause wurde es besinnlich und melodiös mit Liedern von Louis Armstrong, Judy Garland und Peter Maffay. Zum Abschluss ließen es die Sängerinnen und Sänger noch einmal richtig krachen mit den mitreißenden Stücken „Rock around the clock“, „Lollipop“ und dem ABBA-Hit „Mamma Mia“.
Da dürfte das Publikum gerne mitsingen, wie auch bei „Leinen los“ von Santiano, „Unser Stammbaum“ von den Bläck Fööss oder „Aber bitte mit Sahne!“ von Udo Jürgens.
Zwischendurch begeisterten die Solisten Susanne Scheibling (Oboe) sowie Gabriela Pullen und Jill Henne (Klavier) die Zuhörer mit zu Herzen gehenden „Träumereien“ von Robert Schumann, „Slawischen Tänzen“ von Anton Dvorak oder emotionaler Filmmusik von Ennio Morricone. Das Publikum spendete zurecht tosenden Applaus und hofft auf viele weitere hochkarätige Konzerte des neuen Gesangsvereins „Singen-in-Wachtberg“.
JOST
