Allgemeine Berichte | 15.06.2018, 15:50 Uhr

Wahlprojekt der Vorschulkinder der Kita Spatzennest in Sinzig

„Sinzig - Meine Stadt und mein Zuhause“

Bei dem Ausflug erkundeten die Kinder die Stadt Sinzig mit all ihren Sehenwürdigkeiten. privat
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Sinzig. Ein Teil der Vorschulkinder der Kita Spatzennest hatten sich im Rahmen der Wahlprojekte für das Thema „Sinzig, meine Stadt und mein Zuhause entschieden.

Gleich zu Beginn haben die Kinder den Bürgermeister Andreas Geron im Rathaus besucht. Er führte die Fünf- und Sechsjährigen durch die verschiedenen Abteilungen und im großen Ratssaal stand er den Fragen der Kinder Rede und Antwort. Zunächst erlangten die Kinder Einblick über die Tätigkeiten im Ordnungsamt. Levi: „Leider kann uns das Ordnungsamt nicht helfen, dass die Autos nicht mehr gegen die Einbahnstraße fahren.“ Daraufhin erklärte Herr Geron, dass das Ordnungsamt nicht nur für den ruhenden Verkehr, sondern für die gesamte Ordnung der Stadt Sinzig zuständig ist.

Danach wurde das Standesamt besichtigt. Die Kinder erfuhren, dass man sich dort für eine Hochzeit anmelden kann, aber man im Sinziger Schloss getraut wird. Die Vorschulkinder haben nun einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche im Rathaus der Stadt Sinzig bekommen. Nun führte der Bürgermeister die Gruppe in sein großes Büro, wo sie gemeinsam die Aussicht vom Balkon über die Stadt genossen. Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Herr Geron brachte alle Kinder mit ein paar Zaubertricks zum Lachen.

Als Nächstes machten die großen Spatzen eine Stadtführung mit Herrn Linnatz. Dieser hatte die Kinder an der Kita abgeholt, um gemeinsam die Stadt zu erkunden. Der Weg führte die Jungen und Mädchen zunächst zu dem Brunnen am Marktplatz, wo Herr Linnartz die Geschichte der Göttin Europa erzählte, die dem Brunnen seinen Namen gab. Durch das „Pissgässchen“ ging es weiter am ältesten Haus von Sinzig vorbei, bis hin zum Stadtwappen vor dem Rathaus. Hier erzählte der Stadtführer einiges über die verschiedenen Stadtteile und die Kinder hatten dabei die Gelegenheit, ein paar Wörter Sinziger Platt zu reden. Zum Schluss hat Herr Linnazt die Kinder mit ihren Taschenlampen durch die Kiche geführt, wo die Kinder die Mumie (Leddermännchen) entdeckten und Herr Linnartz dessen Lebensgeschichte erzählte.

Auch die Schlossführung mit Frau Schneider war ein ganz besonderes Erlebnis für die Vorschulkinder. Wieder mit Taschenlampen ausgestattet konnten die Kinder nicht nur die obere Etagen, sondern auch den geheimnisvollen Keller des Schlosses erforschen.

Durch die beiden Ausflüge konnten die Kinder eine Menge über die Entstehung und Geschichte der Stadt lernen. Besonders spannend war die Erkundung des uralten Geheimgangs („Schröders Gasse“ oder auch „Pissgässchen“ genannt). Die Kinder freuten sich schon darauf, den Geheimgang ihren Familien zu zeigen und die doch sehr lustige Geschichte weiterzuerzählen.

Darauf aufbauend haben die Projektkinder ein paar Tage später auf der Stadtkarte nachgeschaut, wo sie überall schon waren und wo sie wohnen. In der nächsten Woche wollten die jungen Sinziger Kinder einen Spielplatz besuchen. Entschieden haben sie sich für den Spielplatz im Boffertsweg. Auf dem Weg dorthin ist die Gruppe an verschiedenen Wohnhäusern der Projektkinder vorbei gekommen. Somit hatten alle die Gelegenheit etwas über ihr Wohngebiet zu berichten.

Zum Abschluss des Projektes besuchten die großen Spatzen den traditionellen Wochenmarkt auf dem Sinziger Marktplatz, um für ein leckeres Frühstück einzukaufen. Zurück in der Kita haben die Kinder das gemeinsame Essen genossen und tauschten sich rege über die gesammelten Eindrücke des Projektes aus.

Bei dem Ausflug erkundeten die Kinder die Stadt Sinzig mit all ihren Sehenwürdigkeiten. Foto: privat

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