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Sinziger Kirmes findet statt

Sinziger Kirmes findet statt

Foto: Archiv /RASCH

29.07.2020 - 22:27

Sinzig. Mit ihrer weit über 700-jährigen Geschichte ist sie die älteste Kirmes der Region. Im Jahre 1310 gewährte Kaiser Heinrich VII. den Sinziger Bürger*innen  das Recht, drei Tage vor und drei Tage nach Mariä Himmelfahrt einen Jahrmarkt abzuhalten. Und auch im „Corona-Jahr 2020“ dürfen sich Gäste und Einheimische auf dieses Ereignis freuen. Bürgermeister Andreas Geron: „Ich freue mich sehr, dass die Sinziger Innenstadt an vier Tagen, vom 15. bis 18. August, wieder mit bunten Fahrgeschäften auf sich aufmerksam macht und wir den Sinziger*innen sowie den Gästen eine tolle Abwechslung bieten können“. 

In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden, den Akteuren vor Ort und unter strikter Einhaltung der entsprechenden Hygienebestimmungen der aktuell gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz, findet die diesjährige Kirmes auf dem Kirchplatz und rund um die Kirche St. Peter statt. „Das in Ergänzung zur Corona-Bekämpfungsverordnung in Rheinland-Pfalz gültige Hygienekonzept für Freizeitparks stellt den Mindeststandard dar. Ergänzend hat die Stadt ein Hygienekonzept für die Veranstaltung erarbeitet, welches die Sicherheit der Besucher*innen gewährleistet“, so Geron weiter. Entsprechend wird es drei Ein- und Ausgangsschleusen mit Desinfektionsmöglichkeiten und einer Kontaktdatenerfassung geben. Zusätzlich wird das Veranstaltungsgelände eingezäunt. Der traditionelle Fassanstich am Samstag, der Festumzug sowie das Feuerwerk am Dienstagabend müssen jedoch leider ausfallen. Ebenso wird es keinen Ausschank alkoholischer Getränke auf dem Veranstaltungsgelände geben.

Die Stadtverwaltung macht jedoch deutlich, dass in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens auch eine kurzfristige Absage der Kirmes nicht ausgeschlossen werden kann. Hierzu Bürgermeister Geron: „Wir stehen insoweit in einem engen Kontakt und Austausch mit den zuständigen Behörden und werden, soweit dies erforderlich wird, umgehend reagieren. Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung genießt selbstverständlich höchste Priorität.“

Die Fahrgeschäfte haben – soweit erforderlich – zusätzlich eigene Hygienekonzepte, die einzuhalten sind. Es wird keinen Eintritt für das gesamte Veranstaltungsgelände wie bei „mobilen Freizeitparks“ geben. Jedes Fahrgeschäft bzw. die Kirmesbuden können individuell zu den jeweiligen Konditionen des Schaustellers genutzt werden. Die Kirchengemeinde St. Peter beabsichtigt einen „Freiluft- Gottesdienst“ anlässlich der Kirmes durchzuführen.

Weitere Informationen zum Programm folgen in den nächsten Tagen.

Pressemitteilung der Stadt Sinzig

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30.07.2020 01:12 Uhr
juergen mueller

Ein von der Politik erarbeitetes Hygeniekonzept, welches die Sicherheit der Besucher*innen "gewährleistet ... ein ??? und ein Gottesienst tut sein übriges dazu.
WIR werden sehen, WAS es bringt und welchen SCHUTZ es wirklich gebracht hat.
Berechtigte ZWEIFEL sind angebracht.
WARUM begreifen "Befürworter eines solchen Events" NICHT den Ernst der Lage?



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Kommentare
Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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