Gymnasium im Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen
Skifahrt der Stufe 12 ging nach Südtirol
Höhr-Grenzhausen. Nach drei Jahren coronabedingten Ausfalls der Skifahrt ging es für einen großen Teil der 12. Stufe des Gymnasium im Kannenbäckerland am 11. Januar um 20:30 Uhr mit dem Bus nach Südtirol. Obwohl die zwölf Stunden Busfahrt gefühlt kürzer und angenehmer ausfielen, als gedacht, merkte man nach dem Frühstück und Einzug im Posthotel, dass man doch noch etwas Schlaf vertragen könnte, als es dann zur Skiausleihe ging. Für die Anfänger startete es bereits mit einem Einführungskurs auf einem kleinen Hügel, während die Fortgeschrittenen dabei zuschauten. Besonders die Übung, vom Boden wieder aufzustehen, fiel einigen sehr schwer und löste bei ihnen Tränen oder Wutausbrüche aus. Als sich die Gruppe dann auf den Hügel traute, sah das alles nicht mal so schlecht aus, bis man jedoch unten ankam und nicht bremsen konnten.
Am nächsten Tag schleppten die Schüler ihre Koffer in den Linienbus Richtung Kreuzwirt, in dem man bis zur Rückreise verblieb. Ausgestiegen, Koffer abgestellt und direkt zum Klausberg hoch zur Piste, nachdem alle in zwei Anfänger und zwei Fortgeschrittenen Gruppen eingeteilt wurden. Während die Fortgeschrittenen mit viel Vorfreude die roten Pisten fuhren, bekamen die Anfänger erstmal etwas Angst, als sie die Blaue sahen. Trotzdem machten alle am ersten richtigen Tag schon Riesenfortschritte. Abends kamen die Schüler endlich dazu, die Zimmer zu beziehen und waren erstaunt, wie schön diese waren. Dazu kam noch das erstaunlich leckere 4-Gänge-Menü vom Franz, welches nun jeden Abend auf uns wartete.
Am nächsten Tag ging es zurück auf die Piste, nachdem die Lehrer die Gruppen rotierten, machte sich die zweite Anfängergruppe auf zur roten Piste und feierte ihre Erfolge, während die Fortgeschrittenen mit einer App um ihre Geschwindigkeit wetteiferten. In den nächsten Tagen trauten sich fast alle Anfänger auf eine schwarze Piste oder fuhren sogar den höchsten Punkt des Skigebiets im Nebel runter.
Am letzten Skitag gab es dann die Prüfung, die alle trotz des hohen Schnees und der vielen anderen Skifahrer gut meisterten. Zum Abschluss ging es noch auf die Rodelbahn und zum freien Fahren, bei der alle ihre erlangten Kenntnisse nun anwenden konnten. Ab da war die Fahrt jedoch noch nicht zu Ende, denn in diesem Jahr gab es noch ein Projekt mit dem Cusanus Realgymnasium in Bruneck. Um 6:30 Uhr frühstückte man und machte sich um 7:15 Uhr mit dem Bus auf den Weg zur Partnerschule. Dort angekommen wurden die Schüler herzlichst empfangen und gingen in die Gruppen, die paar Tage zuvor schon festgelegt wurden. Jede Gruppe beschäftigte sich mit einem der 17 Unterthemen zu Natur und Nachhaltigkeit. Die Gruppen begannen mit der Recherche und der Vorbereitung an ihren Präsentationen. Darauffolgend traf man sich im Innenhof der Schule, die Schüler hatten nämlich ein Spiel für die Gäste vorbereitet. In verschiedenen Teams sollten die Schüler mit Hilfe von einem Karton, Papier, einer Schere und einem Kleber dafür sorgen, dass ein Ei von ca. 15m Höhe unversehrt unten ankommt. Manche Teams haben es sogar hinbekommen.
Nach dem Mittagessen in der Mensa gingen alle gemeinsam Eislaufen. Während einige gemeinsam mit den Bruneckern und Herrn Breitbach Eishockey spielten, waren neben den etwas unbeholfenen „Eisläufern“ auch richtige Profis unter ihnen.
Der allerletzte Tag stand nun an und in aller Frühe machte man sich wieder auf nach Bruneck. Nach den letzten Feinschliffen an den Präsentationen wartete ein leckeres Brunch-Buffet im Innenhof auf die Gruppe aus Höhr-Grenzhausen. Dann wurden auch schon die Präsentationen gehalten mit Themen wie z.B. urbane Landwirtschaft, Konsumkater und die drei Säulen der Nachhaltigkeit. Mit den Brunecker Schüler/innen fuhr man dann gemeinsam nach St. Lorenzen um gemeinsam zu essen und danach von den letzten beiden Teams eine Stadtführung zu erhalten, in der unter anderem das Rathaus und das Brunecker Schloss besichtigt wurde.
Am Freitag, 20. Januar hatte die Gruppe nun das letzte Frühstück mit ihrem tollen Gastgeber Franz und verabschiedete sich um 9 Uhr vom lieben Ahrntal.
Und so gingen acht anstrengende und doch auch erlebnisreiche Tage zu Ende, und obwohl keiner gerne den Schmerz der Skischuhe erträgt, wünscht sich doch jeder der Gruppe , wieder auf Skiern zu stehen.
Pressemitteilung
Gymnasium im Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen
Auch ein Ausflug nach St. Lorenzen stand auf dem Programm.
