Allgemeine Berichte | 26.05.2020

Ökumenische Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal

So viel Schutz, wie nötig- so viel Begleitung, wie möglich

Rheinbach. Die Ökumenische Hospizgruppe e. V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal versucht, in dieser für alle so schwierigen Zeit gegen Vereinsamung und Isolation anzukämpfen. Wenn eine Begleitung gewünscht wird, kann man sich wie bisher vertrauensvoll an unter Tel. (01 77) 2178 337 sie wenden. Eine der Koordinatorinnen wird sich schnellstmöglich melden und in einem ersten Gespräch Fragen beantworten und verabreden, was möglich ist.

Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DeutschenHospizPalliativVerband sagt: „Keiner möchte, dass sich die Pandemiekrise verstärkt und dass wieder restriktivere Maßnahmen zur Anwendung kommen müssen, weil die Lockerungen zu früh sind.“ Trotzdem soll bei so viel Schutz wie nötig so viel Begleitung wie möglich erfolgen. Zurzeit wird die direkte Begleitung zwar durch E-Mails, Online-Chats, Postkarten und Telefonate ersetzt. Leider steht die aktuelle Situation im Gegensatz zur Grundüberzeugung der Hospizbewegung, nämlich, so Hardinghaus: „Dass niemand alleine sterben muss, sondern begleitet von Mitmenschen und unter Einbezug der körperlichen, sozialen, psychischen und spirituellen Bedürfnisse am Lebensende.“

Nicht alles ist in dieser Zeit möglich - aber der ambulante Hospizdienst tut alles, was möglich ist. Die Koordinatorinnen und ehrenamtlichen Begleiter stehen auch jetzt mit all ihrem Wissen und Empathie zur Verfügung.

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