Kundgebung zwei Jahre Krieg in der Ukraine auf dem Zentralplatz in Koblenz
Solidaritätsbekundung für die Ukraine
Koblenz. Am 24. Februar haben sich Bürger und Unterstützer, sowie viele ukrainische Flüchtlinge aus Koblenz und der Umgebung versammelt, um gemeinsam gegen die fortgesetzte Aggression Russlands gegen die Ukraine zu protestieren. Anlässlich des zweiten Jahrestags der russischen Invasion in die Ukraine haben sich 300 bis 400 Menschen zusammengefunden, um ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk zu bekunden und ein Ende des Krieges zu fordern.
Die Kundgebung, organisiert von der Ukrainian Community Koblenz und dem SNK, zog eine große Anzahl von Teilnehmern an, die sich auf dem Zentralplatz in Koblenz versammelten. Neben Reden und Statements gab es auch eine Vielzahl künstlerischer Darbietungen, darunter Beiträge des neu gegründeten ukrainischen Chors Oranta des Vereins Ukrainehilfe Koblenz e.V. und Redebeiträge von den Jungorganisationen der demokratischen politischen Parteien in Koblenz. Darüber hinaus begeisterten Beiträge von Kindern, die Gedichte rezitierten oder aus dem Herzen sprachen. Eine ukrainische Tanzgruppe bezauberte mit ihrem Jazz-Tanz zu moderner ukrainischer Musik.
„Tatyana Chumak und Manfred Beuth, Vertreter der Organisatoren, erklärten: ‚Wir stehen heute zusammen, um unsere Solidarität mit dem ukrainischen Volk zu zeigen und ein Ende des blutigen Konflikts zu fordern, der bereits zu viel Leid und Zerstörung geführt hat. Die Ukraine verteidigt nicht nur ihr Territorium, sondern auch die demokratischen Werte und Freiheiten, die für uns alle von entscheidender Bedeutung sind. Die Ukrainer und alle hier in Koblenz erheben ihre Stimme, um zu betonen, dass die Unabhängigkeit der Ukraine sowie die Demokratie und Freiheit Europas als Ganzes verteidigt werden müssen.‘“
Alle Redner betonten auch die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, aktiv zu werden und Druck auf Russland auszuüben, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu erreichen. „Insbesondere wurde die Rolle der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen hervorgehoben, um die Souveränität der Ukraine zu schützen und den Frieden in der Region wiederherzustellen“, so Manfred Beuth.
Die Kundgebung endete mit einem eindringlichen Appell an die politischen Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit, sich weiterhin für die Ukraine einzusetzen und solidarisch zu bleiben. Die Teilnehmer verließen den Zentralplatz mit dem Versprechen, weiterhin für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit in der Ukraine einzutreten.
Pressemitteilung
Soziales Netzwerk Koblenz e.V.
