34. Bundeswettbewerb Informatik
Sonderpreis für Florian Jüngermann
Mayen. Die letzten 28 von ursprünglich mehr als 1300 Teilnehmenden des 34. Bundeswettbewerbs Informatik trafen sich vom 20. bis 23. September in Jena zur Endrunde.
Der Bundeswettbewerb Informatik, an dem jährlich rund 1.000 Schüler teilnehmen, besteht aus drei Runden und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr. In der ersten Runde erarbeiten die Schüler Aufgaben alleine oder im Team.
Wer es in die zweite Runde schafft, hat eine eigenständige Einzelarbeit anzufertigen und erhält die Chance, an einem der attraktiven Workshops teilzunehmen.
Florian Jüngermann, Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Megina-Gymnasiums erreichte die dritte und letzte Runde des Wettbewerbs und reiste in Begleitung von Informatiklehrer Andreas Geisen nach Jena.
An zwei Tagen des Finales musste Florian im Team anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten und die Lösungen allen Teilnehmern einer Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren. In Einzelgesprächen wurde das Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler geprüft. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit zwei komplexen Informatik-Anforderungen.
Eine Aufgabe beschäftigte sich mit der Frage nach der Sicherheit drahtloser Autoschlüssel, die andere mit dem Aufbau von Arten-Stammbäumen in der Biologie.
Am dritten und letzten Tag wurden die Sieger des Wettbewerbs bei der Abschlussveranstaltung im Jenaer Planetarium verkündet.
Zwar zählte Florian nicht zu den sechs Siegern der Endrunde, bekam von der Jury jedoch als Sonderpreis den Förderpreis für jüngere Teilnehmer. Darüber hinaus wurde er eingeladen, am Auswahlverfahren zur Internationalen Informatikolympiade (IOI) 2017 in Teheran teilzunehmen.
Die unterschiedlichen Lehrgänge des Auswahlverfahrens werden dem jungen Talent neue Herausforderungen bieten.
