Ernst-Barlach-Realschule plus Höhr-Grenzhausen
Sonne, Schnee und Skifahren - Eine Woche lernen außerhalb der Schule
Höhr-Grenzhausen. Vor den Osterferien konnten 24 Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Realschule zusammen mit einem Betreuungsteam tolle Erfahrungen bei einer Schulskifahrt nach Neukirchen am Großvenediger sammeln. Die Gruppe aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 6-9 setzte sich aus einigen Schülern, die bereits mehrfach Erfahrungen mit Skiern oder Snowboard gesammelt hatten und absoluten Anfängern, die noch nie auf solch glatten Brettern im Schnee gestanden hatten, zusammen. Ermöglicht wurde diese Fortsetzung des früheren „Snowcamps“ durch den Sportlehrer Hendrik Herzog. Er war erst zu Beginn des Schuljahres an die EBR abgeordnet worden, um eine entstandene Lücke im Sportunterricht zu schließen. Aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Skirennläufer brachte er ein komplett ausgearbeitetes Konzept einer Schulskifahrt mit und setzte dieses nun erfolgreich um. Da er sich in der Region bestens auskennt und fast jeden Liftboy oder Hüttenwirt im Skigebiet Wildkogel persönlich kennt, war diese Tour bestens geplant und organisiert.
Nach einer gemeinsamen Nachtfahrt mit einer Schulgruppe aus Köln kam der Bus am Morgen an der Talstation in Neukirchen an. Gemeinsam verlud man das Gepäck in die Seilbahn und dann ging es selbst hinauf auf den Wildkogel, denn die Unterkunft lag mitten im Skigebiet in dem Gasthaus Rettenstein. Der Wirt holte das Gepäck mit dem Skidoo ab und die Schüler/innen machten sich mit ihren Skiern in der Hand mit dem Sessellift abwärts auf den Weg zur Talstation. Zügig waren die Zimmer bezogen und das Gepäck und Material verstaut. Pünktlich saß man - wie auch an allen folgenden Tagen - zur Suppe in der Hütte. Keine zwei Stunden später wurden in unmittelbarer Umgebung auf der Piste die ersten Versuche mit Skiern im Schnee unternommen. Da neben dem Skilehrer Hendrik Herzog das Betreuerteam noch aus fünf weiteren Erwachsenen bestand, konnte die Gruppe entsprechend dem Können und den Vorerfahrungen in Kleingruppen aufgeteilt werden. Nach dem Abendessen war recht früh Ruhe in den Zimmern, denn die Nachtfahrt mit dem Bus und die ersten Erfahrungen im Schnee forderten ihren Tribut. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es pünktlich los mit den weiteren Übungen am Haushang und ersten Erkundungsfahrten im Skigebiet in unterschiedlichen Lerngruppen. Nach gleicher Struktur liefen die vier Skitage bis zum Sonntag bei herrlichem Winterwetter ab. Vormittags jeweils gut zwei Stunden Übungen und Skifahren, kurze Mittagspause mit Suppe auf der Hütte und nachmittags noch einmal etwa zwei Stunden auf der Piste. Das Programm nach dem Abendessen war abwechslungsreich: Nachtwanderung, ein Filmabend, ein Abend mit Gesellschaftsspielen und der Abschlussabend mit der Siegerehrung des Rennens am Sonntagvormittag standen auf dem Programm. An diesem Rennen auf einer ausgeflaggten Skirennstrecke mit elektronischer Zeiterfassung nahmen alle Schüler/innen teil; es wurde entsprechend der einzelnen Leistungsgruppen gewertet. Absolut toll, dass alle Schüler/innen das Skifahren innerhalb dieser vier Tage so gut gelernt haben, dass sie blaue Pisten fahren konnten. Erfreulicherweise gab es auch nur eine kleine Verletzung bei einem recht harmlosen Sturz, die sich aber nach kurzer ambulanter Behandlung als nicht schwerwiegend herausstellte. Eine ganz tolle Woche für alle Schülerinnen und Schüler, aber auch sehr schöne Erkenntnisse für das Betreuerteam.
Ein Teil der Schülerinnen und Schüler, die an der Skifahrt teilgenommen haben.
