Misereor Hungertuch: „Liebe sei Tat!“
Sonniger Pilgerweg
Oberbieber. Bei schönstem Sonnenschein trafen sich 18 Pilger in Oberbieber bei Neuwied, um von dort über eine Teiletappe des 2017 eröffneten Martinsweges am Mittelrhein nach Niederbieber zu pilgern.
Auf dem ca. 9 km langen Pilgerweg über die Höhen des Neuwieder Beckens erhielten die Pilger an 4 Stationen Impulse zum Thema „Liebe sei Tat!“, dem Motto des diesjährigen Misereor Hungertuches.
Kerngedanke war dabei die Vorstellung, dass der Traum von tätiger Liebe die Welt zum Besseren verändern könnte, wenn sie Realität würde. Mit Liebe ist dabei nicht nur die vom Hl. Martin gelebte Nächstenliebe gemeint, sondern auch im Sinne des Hl. Franziskus die Liebe zur Erde und zur Schöpfung.
Während die Menschen heute die Welt eher zerstören und die Mitmenschen ausbeuten, wird eine lebenswerte und intakte Welt erst entstehen, wenn der Erde und den Mitmenschen in Liebe begegnet wird, wie es von Jesus vorgelebt wurde.
Als Christen besteht das Bewusstsein, dass alles Tun mangelhaft und unvollkommen ist und sein wird. Dennoch wird dem Satz vertraut, dass „viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, das Angesicht der Erde verändern werden.“ Deshalb soll in dieser Fastenzeit aus dem Konjunktiv „Liebe sei Tat!“ ein Indikativ gemacht werden, der lautet: „Tue alles aus Liebe!“.
Weitere Informationen zum „Martinsweg am Mittelrhein“ und weitere Pilgertermine unter: www.Martinsweg-am-Mittelrhein.de.
Alles stand unter dem Motto des diesjährigen Misereor Hungertuches.
