Der nächste Europäische Tag der Restaurierung ist am 20. Oktober
Sonst im Verborgenen liegende Arbeit entdecken
Koblenz. In ganz Europa laden Restauratoren dazu ein, in den Ateliers und auf den Baustellen Fallbeispiele aktueller Konservierungs- und Restaurierungsprojekte kennenzulernen. Die Restaurierung ist eine bedeutende Disziplin in der Kunst, Architektur, Archäologie, Sammlungs- und Denkmalpflege. Sie sorgt für die Überlieferung von Geschichte, gibt dem Kulturerbe ein Gesicht – und eine Zukunft. „Restaurieren morgen“ lautet das diesjährige Motto, unter dem man einen Blick in die Zukunft werfen möchte.
„Wie bewahren Restauratoren künftig unser Kulturgut? Auf welche Herausforderungen werden sie treffen? Welche Future Skills benötigen sie hierfür?“
Im Spannungsfeld zwischen Fachkräftemangel, digitaler Transformation, Klimawandel und Umweltschutz werden Restauratoren künftig nicht nur Spezialkenntnisse benötigen. Zunehmend werden auch fachübergreifende Fähigkeiten und neue Konzepte eine Rolle für das Wirken der Berufsgruppe spielen. Zentral bleibt trotz dieses Wandels das unmittelbare Wirken und Handanlegen direkt am Original. In Koblenz öffnet das Atelier Kunstkonservierung seine Pforten und lädt ein, die Techniken und Tücken der Restaurierung zu erkunden.
Kunstkonservierung Koblenz hat am Sonntag, 20. Oktober sein Restaurierungs-Atelier auf dem Hof in Bubenheim geöffnet und lädt ein zu Präsentationen und Atelier- Führung. Neben der Restaurierung von Gemälde und Skulpturen steht auf jeden Fall die Vergoldung im Blickfeld.
Zwischen 11 und 17 Uhr findet die Veranstaltung statt, fürs leibliche Wohl wird gesorgt. Das Team rund um die Restauratorin Katrin Etringer freut sich interessante Begegnungen und Gespräche mit Kunst- Freunden!
