Rathausverein Oberwinter
Spanender Vortrag und Sommerfest
Ausstellung zu historischen Bauten noch bis 16. September an den Wochenenden im Saal des Rathauses geöffnet
Oberwinter. Über 35 Besucher konnte der Vorsitzende des Rathausvereins Oberwinter Hans Metternich, bei der Eröffnung der Ausstellung historischen Bauten 2“ begrüßen. In ihr werden werden das Haus Gütgemann, Am Yachthafen 10, besser bekannt als Fritzeburg, das Haus Runkel, Hauptstraße 93 und das Haus Zettelmeier, Hauptstraße 87/89 präsentiert.
In einem spannenden Vortrag fasste Hans Atzler die Ergebnisse seiner langjährigen Forschungen zusammen, insbesondere erläuterte er dabei, wie es ihm gelang die Namenskartuschen an den Gebäuden zu entschlüsseln und damit den Zugang zu den Familiengeschichten der Bewohner zu erhalten. Mit großem Interesse folgten den Ausführungen unter anderem die heutige Eigentümerin des Hauses Gütgemann, Frau Mende, die Eheleute Mayer, Eigentümer des Hauses Hauptstraße 89 und die Eheleute Runkel, Eigentümer des Hauses Hauptstraße 93.
Die Nachforschungen von Hans Atzler sind nachzulesen im Heft 9 der Reihe Oberwinterer Geschichte(n), das während der Öffnungszeiten der Ausstellung und in Lene´s Cafe erworben werden kann.
Traditionelles Sommerfest
Am nächsten Tag feierte der Rathausverein sein traditionelles Sommerfest im Garten des Rathauses, der sich den Gästen, nach Abschluss der Pflasterarbeiten rund um die neue Remise in einem sehr aufgeräumten Zustand präsentierte. Das Fest begann zunächst recht beschaulich mit Kaffee und Kuchen. Den vereinseigenen Backes hatten Jüppi Dreiling und Heribert Etscheid da schon vorgeheizt, Pflaumen entsteint, geschnitten und auf dem Hefeteig verteilt. Bald zog der Duft von frischem Pflaumenkuchen (Prumetaat) durch den Garten, der sich vielleicht auch deshalb zusehends füllte. Jedenfalls kamen die beiden Bäcker, die von Klaus Kupp aus Kripp unterstützt wurden, kaum mit dem Backen hinterher. Besonders das jüngere Publikum hatte seine Freude an dem Geschehen, vor allem weil sie den Bäckern auch mal zur Hand gehen durften.
Am späten Nachmittag sorgte Jürgen Walbröl für ein weiteres Highlight. Er hatte eine alte Handpresse mitgebracht, mit der die leckere Brätmasse vor Ort in den Darm gepresst wurde und dann übergangslos auf dem Grill landete, an dem Heinz Wilms als Grillmeister das weitere besorgte.
Als nächstes folgte dann eine Punktlandung. Bevor der Tambourcorps mit seinem Platzkonzert beginnen konnte, kündigte sich hoher Besuch an, der Bürgermeister der Stadt Remagen.
Ingendahl lobte das Ehrenamt
So konnte der Vorsitzende Hans Metternich in seiner Ansprache neben den Spielleuten auch Björn Ingendahl begrüßen, dem er für die tatkräftige Hilfe der Stadtverwaltung bei den Bauarbeiten dankte.
Bürgermeister Ingendahl hob in seiner kurzen Ansprache hervor, welch hohen Stellenwert er den Aktivitäten ehrenamtlich Tätiger beimisst. Mit einem schwungvollen, sauber heraus gespielten Platzkonzert, bei dem der „Coburger“, ein Marsch mit Paukenbegleitung, einen Höhepunkt darstellte, trug der Tambourcorps Oberwinter dann seinen Teil zu einem rundum gelungenen Fest bei. Der Garten blieb bis in die späten Abendstunden wohl gefüllt und da es etwas frisch war, herrschte auch im Saal des Rathauses reger Betrieb, wo Hans Atzler nicht müde wurde, interessierte Besucher persönlich durch die Ausstellung zu führen.
Die Ausstellung ist an den Wochenenden bis zum 16. September samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 11:30 bis 13 Uhr und von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
