Allgemeine Berichte | 13.05.2014

Großes Fest der Swistbachschule zog viele Besucher an

Spannende Projektarbeiten entführten in frühere Zeitalter

Der Drittklässler Max (l.) baute diese Hammermühle, mit dabei sein Freund Paul. WEIGERT

Swisttal-Heimerzheim. „Genau 299“ - das wusste Rektorin Hanne Kirleis ganz exakt, als sie nach der Schülerzahl der Swistbachschule gefragt wurde. Und alle Schülerinnen und Schüler waren an diesem Nachmittag bei ihrem Schulfest mit Eifer dabei. Kaum war die Eröffnung mit dem Schulchor und den kurzen Begrüßungsansprachen durch die Rektorin und dem Schülersprecher vorüber, gab es kein Halten mehr. Die einen stellten sich an den Staffelläufen mit den „Siebenmeilenstiefeln“ an, um in übergroßen Gummistiefeln und mit einer Schubkarre einen Hindernisparcours zu bewältigen, die anderen begeisterten sich am Dosenwerfen, beim Schminken, dem Kuhmelken oder an den Spieletischen. Mit besonderem Stolz zeigten viele Kinder ihre Projektarbeiten aus den letzten Wochen vor dem Fest. Wie die große Politik hatte sich etwa die Klasse 3a mit der Erzeugung und Anwendung von Energie beschäftigt. Ein großes Thema dabei waren Wasserräder und Wassermühlen. Der neunjährige Max etwa hat eine mit Wasserkraft betriebene Hammermühle gebaut, andere zum Beispiel Wasserräder aus Wäscheklammern.

Den Märchen hatten sich die Klassen 1a mit der Geschichte „Simsala Grimm“, die 1b mit „Spieglein an der Wand“ und die 1c mit „Lubo aus dem All“ gewidmet. Auch die drei zweiten Klassen hatten sich für ihre Projekte Märchenthemen ausgesucht, die 2a „Märchenzauber, die 2b „Märchen mit allen Sinnen“ und die 2c „Die Märchenforscher der 2c“. Die dritten Klassen hatten neben dem Wasserthema der 3a eine Zeitreise zurück unternommen: „Als Oma in die Schule ging“ sowie die 3c zum „Schulalltag früher“.

„Das Leben im Mittelalter - Ritter und Burgen“ war Thema der drei vierten Klassen. Mit der Burg Heimerzheim hatten die Kinder sogar den originalen Anschauungsunterricht vor Ort, und mit der Landtagsabgeordneten Ilka von Boeslager war auch gleich eine Hausherrin der Burg gekommen. Zweimal führten dann Schülerinnen und Schüler dieser Klassen das Stück „Prinzessin Kunigunde“ auf, wofür sie viel Beifall erhielten. Auf dem Schulhof gab es noch eine Trommelshow und der Tennisverein Schwarz Weiß Heimerzheim bot eine kleine Einführung in den Sport mit den gelben Filzbällen. Zum Abschluss des Programms gab es noch zwei Staffelläufe der ersten und zweiten Klassen bzw. der dritten und vierten Klassen durch die Bachstraße.

„Ein ganz großer Dank von mir und meinen Kolleginnen und Kollegen gilt den vielen Eltern, die sich mit großer Begeisterung in die Organisation unseres Schulfestes eingebracht haben und mit vielen Kuchenspenden unsere Cafeteria gut bestückt haben. Auch den Mitgliedern des Fördervereins danke ich sehr, die wie stets die Swistbachschule und auch dieses Fest unterstützt haben“, freute sich die Rektorin über die große Resonanz an diesem Tag. Gekommen waren auch Vertreter von Rat und Verwaltung der Gemeinde, allen voran der stellvertretende Bürgermeister Manfred Lütz und die Beigeordnete Petra Kalkbrenner sowie die örtliche Polizei.

Auch Sahra-Marie schaffte den anspruchsvollen Slalomparcours.

Auch Sahra-Marie schaffte den anspruchsvollen Slalomparcours.

Der Drittklässler Max (l.) baute diese Hammermühle, mit dabei sein Freund Paul. Fotos: WEIGERT

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