Offenes Atelier bei Janni Feuser
Spaß und Kultur im verwinkelten Garten
Gleich fünf Künstler waren außer ihr mit von der Partie
Irlenbusch. Die Rheinbacher Künstlerin Janni Feuser öffnete ihr Atelier in Irlenbusch für eine gemeinsame Ausstellung mit Bildern und Skulpturen von Anita Schneider, Bettina Schneider, Hans-Willi Hoven, Theo Bremenkamp, Tim Linde und ihr selbst. Zahlreiche Gäste freuten sich über eine überaus interessante und abwechslungsreiche Zusammenstellung der gezeigten Werke und bejubelten den Auftritt von Jupp Muhr und dem „Kölschen Jazz Trio“ mit Liedern aus seinem Programm „Kölle, Kuba Knollendörp“.
In den Bildern von Janni Feuser ist eine gehörige Portion Humor versteckt, bei ihrem Anblick bekommt auch der größte Miesepeter gute Laune. Doch die Stimmung war ohnehin gelöst und positiv, ob im Open-Air-Konzertsaal im verwinkelten Garten oder im pittoresken Atelier im Obergeschoss einer ehemaligen Scheune, das nur über eine steile Holztreppe zu erreichen ist und einen kreativitätsfördernden Charme ausströmt. Dort waren in bunter Mischung die Werke der sechs Künstler verteilt, sie harmonierten dabei in sich ergänzender Verschiedenheit.
Die neuesten Werke
Die Gastgeberin präsentierte nicht nur ihre neuesten Werke, die augenzwinkernd vermenschlichte Hunde wie einen Mops mit Hut oder eine Bulldogge mit Zigarre zeigen, sondern auch ihr Buchillustrations-Projekt für das neueste Kinderbuch von Janet Lindemann, das zu Weihnachten auf den Markt kommen soll. Anita Schneiders Landschaften und Blumenstillleben in kraftvollen, mediterranen Farben erregten die Aufmerksamkeit der Besucher ebenso wie die ausdrucksstarken Porträts von Silke Jansen, die zum Teil aus Wollfäden bestanden.
Historische und moderne Technik fasziniert den Fotografen Tim Linde, der Eisenbahnen, Flugzeuge und Verkehrswege in atemberaubender Optik vorstellte. Sehenswert die verwehende Pusteblume und das Olivenöl-Stillleben von Bettina Schneider, ebenso die tiefgründigen Selbstporträts mit Alter Ego von Theo Bremenkamp, der aber auch Glasgravuren mit Fantasy-Figuren mitgebracht hatte. Im Garten verteilt waren die Metallobjekte von Hans-Willi Hoven, der aus altem Metallschrott schmückende Gartenskulpturen herstellt. JOST
Im Garten von Janni Feuser erfreuten sich die Musikfreunde an den Klängen von Jupp Muhr und dem „Kölschen Jazz Trio“.Fotos: JOST Foto: Volker Jost
