Allgemeine Berichte | 23.12.2021, 10:55 Uhr

SWN: Statt Weihnachtskarten

Spende an den Bunten Kreis

Wertvolle Arbeit für kranke Kinder, Frühgeborene und deren Familien

Spende statt Weihnachtskarten: SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach übergab den Scheck an Antje Zimmer, Leiterin der Nachsorge des Bunten Kreises Mittelrhein.Foto: swn
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Neuwied. Zum fünften Mal verzichten die Stadtwerke Neuwied (SWN) auf den Versand von Weihnachtsgrüßen. Stattdessen geht ein Betrag von 750 Euro an den bunten Kreis Mittelrhein.

„Wenn ein Kind erkrankt, dann weiß man als Mutter oder Vater um die Sorge, die das hervorruft. Wenn eine Genesung aber Monate oder Jahre dauert, wenn das Kind gar chronisch erkrankt, dann braucht es professionelle Hilfe. Die leistet der Bunte Kreis vorbildlich“, erklärt SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach.

Der Bunte Kreis Mittelrhein wurde 2011 ins Leben gerufen. Während im ersten Jahr nur 38 Familien mit sozialmedizinischer Nachsorge betreut wurden, waren es 2020 bereits 78 Familien mit Betreuung.

„Wir versuchen mit unserem Team individuell auf jede von uns betreute Familie einzugehen. Wir möchten in diesen schweren Zeiten den Alltag unserer Klienten so erträglich und einfach wie möglich gestalten“, erklärt Antje Zimmer, Leiterin der Nachsorge. Das Team vom Bunten Kreis Mittelrhein besteht aus drei Kinderärztinnen, einer Psychologin, zwei Sozialpädagoginnen, einer Diplompädagogin, drei Kinderkrankenschwestern, davon ist eine Schwester auch Diabetesberaterin und einem Seelsorger. „Die erhaltende Spendensumme wollen wir in unser Projekt „Geschwistertage“ hineinstecken und zusätzlich einen Geschwisterclub aufbauen, der dann wochenweise stattfinden kann“, so Zimmer. Dort stehen die Geschwisterkinder von chronisch- und schwerstkranken Kindern im Mittelpunkt. Sie können sich treffen, miteinander spielen und sich regelmäßig austauschen.

Pressemeldung

Stadtwerke Neuwied

Spende statt Weihnachtskarten: SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach übergab den Scheck an Antje Zimmer, Leiterin der Nachsorge des Bunten Kreises Mittelrhein.Foto: swn

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