Spende für die Kinderbetreuung
Mitarbeiter der Meckenheimer Firma Eaton unterstützten DRK-Flüchtlingshilfe
Meckenheim/Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bastelscheren, Malstifte, Kleber, Papier und eine Spielesammlung spendeten die Mitarbeiter der in Meckenheim und Bonn ansässigen Firma Eaton für die Kinderbetreuung der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (AfA) in Ahrweiler. Stellvertretend für die Belegschaft übergaben Wencke Engels und Christian Vormann die Spende an Frank Trömel, Kreisgeschäftsführer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Ahrkreis, und DRK-Einrichtungsleiter Dr. Walid Cheikho.
Im November 2015, in der Anfangsphase der Aufnahmeeinrichtung in Ahrweiler, spendeten die Mitarbeiter der Firma Eaton bereits großzügig sieben Paletten dringend benötigte Kleidung. Das Engagement der Eaton-Mitarbeiter sollte aber kein Einzelfall bleiben. Dass mit kleinen Mitteln Gutes bewirkt werden kann, zeigt die erneute Spendenübergabe. In der Unternehmenskantine wurde eine Sammeldose aufgestellt. Viele Mitarbeiter spendeten dort das Wechselgeld nach ihrem Kantinenbesuch. Mit dem Erlös von 150 Euro wurden nach vorheriger Bedarfsanfrage in der AfA die benötigten Artikel beschafft und als Sachspende übergeben.
DRK-Kreisgeschäftsführer Trömel und DRK-Einrichtungsleiter Cheikho bedankten sich für die tatkräftige Unterstützung. „Spiele und Bastelmaterialien für die Kinderbetreuung können wir immer gut gebrauchen“, freut sich AfA-Leiter Cheikho über die zweite Spende der Mitarbeiter der Meckenheimer Firma.
Während eines Rundgangs durch die Aufnahmeeinrichtung erhielten die Spender Einblicke in die aktuelle Unterbringungssituation der Asylbewerber. Zu Beginn der Flüchtlingswelle musste vielerorts improvisiert werden. In Ahrweiler wurden bereits frühzeitig Beton-Fertighäuser in Einfachstbauweise, sogenannte Shelter, zur Aufnahme von bis zu 300 Personen errichtet.
Auf einer Wohnfläche von 14,5 Quadratmetern stehen in jedem Shelter Doppelstockbetten für sechs Personen. Im Vergleich zu anderen Einrichtungen, etwa in Turnhallen oder anfänglich auch in Zelten, bietet das Shelter-Dorf kleine Wohngemeinschaften und dadurch ein wenig Privatsphäre. Zentrale Hygienebereiche, eine Kleiderkammer und ein Sanitätsraum sind ebenfalls in Shelter-Bauweise vorhanden. Gemeinschafts- und Speiseraum, Kinderbetreuung und Verwaltungsbüros sind in einer zeltähnlichen Leichtbauhalle untergebracht.
