Allgemeine Berichte | 30.03.2020

Tierheim Andernach in der Coronakrise

Spenden werden dringend gebraucht

Das Tierheim Andernach benötigt dringend Spenden.Quelle: Tierheim Andernach

Andernach. Der Tierschutzverein Andernach u.U.e.V. bekommt leider auch die Coronakrise deutlich zu spüren. Es werden seit ein paar Wochen so gut wie keine Tiere mehr vermittelt, aber es kommen immer weitere Schützlinge durch Abgaben dazu. Deshalb sind im Hundebereich die Zwinger inzwischen alle belegt. Das Tierheim kann zurzeit, bis sich die Lage wieder entspannt hat, keine weiteren Abgabehunde aufnehmen.

Leider bleiben auch die Futter-, Geld- und Sachspenden aus, da die Menschen möglichst zuhause bleiben sollen, was auch absolut notwendig ist. Auch der beliebte Frühlingsbasar fällt aus, durch den der Verein in den vergangenen Jahren viele Spenden einnehmen konnte. Wie es mit dem traditionellen Sommerfest ausschaut, steht sprichwörtlich noch in den Sternen. Nun steht der Tierschutzverein Andernach u.U.e.V. vor riesigen Problemen, denn er ist auf die Spendenbereitschaft von tierlieben Menschen angewiesen, um das Tierheim so gut es geht, aufrecht erhalten zu können. Es ist kein guter Zeitpunkt zu betteln, aber es wird jetzt dringend Unterstützung gebraucht, damit die Krise zum jetzigen Zeitpunkt für die Tierheimschützlinge halbwegs gut zu überstehen ist.

Freude und Dankbarkeit bereitet wirklich jeder Euro, denn die Kosten laufen weiter. Es wird Futter für die Tiere gebraucht, Medikamente sind zu kaufen, Tierarztkosten müssen bezahlt werden, Wasser- und Stromrechnungen flattern ins Haus und vieles mehr. Leider musste das Tierheim bis einschließlich den 14. April für Besucher geschlossen werden. Auch die anstehenden Gassigängerschulungen sowie die Hundespielstunden an den Freitagen sind davon betroffen.

Die 1. Vorsitzende Dr. Monika Hildebrand bittet um Verständnis für diese Maßnahmen: „Wir müssen unbedingt unser engagiertes Mitarbeiterteam so gut wie möglich schützen, damit die Versorgung unserer Tierheimtiere weiterhin gewährleistet ist. Eine Erkrankung von unseren Tierpflegerinnen wäre eine Katastrophe. Jetzt mussten wir auch den treuen Gassigängern wegen der aktuellen Situation absagen. Wir haben in unserem Tierheim das Glück, dass wir für jeden einzelnen Hundezwinger auch einen Freilauf haben, somit ist es möglich, dass alle Hunde mehrere Stunden am Tag Bewegung haben werden. Außerdem gibt es bei uns einen großen Platz, auf dem wir Hunde zusätzlich bespaßen oder in Gruppen zusammen toben lassen können. Wir hoffen jedoch, dass die Gassigänger sobald es angesagt ist, wieder für unsere Hunde da sind. Wir haben hier so viele tolle Freunde, die uns immer wieder in Notsituationen geholfen haben und hoffen, dass wir auch diese Krise gemeinsam meistern können.“

Noch eine wichtige Information an alle: Tiervermittlungen sind nach telefonischer Terminabsprache weiterhin möglich. www.tierheim-andernach.de Spenden: KSK Mayen IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43 http://www.amazon.de/registry/wishlist/7X2UQANZ4CGN.

Pressemitteilung des

Tierheims Andernach

Das Tierheim Andernach benötigt dringend Spenden. Quelle: Tierheim Andernach

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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