Vor-Tour der Hoffnung zu Besuch im Kinderheim Dr. Dawo

Spendenaktion der Radler auch in Corona-Zeiten fortgesetzt

Spendenaktion der Radler auch
in Corona-Zeiten fortgesetzt

Das Orga-Team von „Vor Tour der Hoffnung“ machte Station bei Kinderheim Dr. Dawo, wo sie herzlich von Oliver Stölben und seinen Mitarbeitern empfangen wurde.Foto: Alfred Eich

22.09.2020 - 15:24

Rheinbach. Eigentlich sollte in diesem Jahr die 25. offizielle Vor-Tour der Hoffnung stattfinden. Doch wegen Corona mussten die Radler aus Rheinland-Pfalz umdisponieren.

In diesem Jahr startete nur das Orga-Team der Vor-Tour der Hoffnung mit sechs Fahrerinnen und Fahrern sowie vier Begleitern.

Diese besuchten in der letzten Woche das Kinderheim Dr. Dawo in Rheinbach, in welchem sie vom Leiter des Kinderheims, Oliver Stölben und den Mitarbeitern herzlich empfangen wurden. Für die kleine Abordnung gab es eine Stärkung und kühle Getränke.

Auch das Kinderheim wurde in der Vergangenheit mit Spenden bedacht.

Die eigentliche Jubiläumstour zum fünfundzwanzigjährigen Bestehen der Tour wurde auf das nächste Jahr verlegt.

Um für kranke Kinder, darunter auch Kinder, die an Krebs leiden, Geld zu sammeln, starten seit 25 Jahren Radsportler durch Rheinland-Pfalz und das nördliche Rheinland. Zu normalen Zeiten beteiligen sich über einhundert Fahrer an der Vor-Tour der Hoffnung.


Prominenz radelt mit


In der Zwischenzeit reihen sich auch Prominente in die Radmannschaft ein. Darunter die Rheinland-Pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Ministerin Julia Klöckner und der Eiskunstläufer Norbert Schramm, um nur einige zu nennen.

„Bei der Tour unterstützen uns einfache Arbeiter, Wirtschaftsleute bis hin zu Professoren, die aufs Rad steigen und sich für die gute Sache einzusetzen. Im letzten Jahr konnten wir so fast 600 000 Euro sammeln. Seit Bestehen der Vor-Tour der Hoffnung konnten fast 5 000 000 Euro an Bedürftige gespendet werden“, erklärte Jürgen Grünwald, der Mitbegründer der Aktion.

Hierbei sammeln sie an vielen Orten Spenden von Privatleuten, Firmen, Vereinen und Institutionen. Diese Spenden entstehen bei hunderten Einzelaktionen, ob Jubiläen, Geburtstage, oder Aktionen in den Unternehmen. Auch wurden Kuchen gebacken, Tombolas veranstaltet und Einnahmen aus Vereinsfesten gespendet. Von Spendern wurden z.B. Corona Masken genäht und verkauft, wobei sich ein Betrag für die gute Sache in Höhe von 500 Euro ergab.

Es gab hier in den Jahre hunderte Idee und Anlässe die zu der großen Spendensumme führten.


Kosten werden selbst getragen


Die Kosten für die Tour trägt jeder Teilnehmer selbst. Aufwendungen für Werbematerial werden von verschiedenen Stellen gesponsert.

„So gehen alle Spenden zu hundert Prozent direkt an bedürftige Kinder in der Region. Unser Motto ist: In der Region für die Region“, erklärte der Mitorganisator Edgar Steinborn, der als Schiedsrichter über zweihundert Bundesligaspiele geleitet hat.

„Die Verteilung der Spendengelder geht über ein Kuratorium von Ärzten, die die Bedürftigkeit fachlich prüfen, damit das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird“, so Jürgen Grünwald in seinen Erklärungen.

Nach einer kurzen Pause und frisch gestärkt verabschiedete Oliver Stölben die Gäste, die das nächste Ziel ansteuerten.

Weitere Info: www.Vortour-der-Hoffnung.de.

Alfred Eich

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Kommentare
Gast:
Warum wird von Ihnen proklamiert das der Kreis Neuwied auf Warnstufe "Rot" stehe, wenn sogar der Landkreis Neuwied auf seiner Seite selber angibt das wir noch im Status "orange" sind?
juergen mueller:
Die Aggressivität in der Bevölkerung steigt u.dies vor allem gegenüber den Ordnungskräften.Unakzeptable Handlungen,die mit Recht strafrechtlich zu ahnden sind,da die Hirnlosigkeit mancher Zeitgenossen ein Ausmaß erreicht hat,die keine andere Möglichkeit zulässt.Was ist daran so schwer zu begreifen,dass wir uns in einer Situation befinden,wo Vernunft,Eigeninitiative u.das Zurückstellen eigener Bedürfnisse u.Befindlichkeiten angebracht sind,auch wenn es schwerfällt.Neben unser aller Leben stehen Existenzen auf dem Spiel,wohingegen Maskenpflicht,Abstand halten,Zuhausebleiben,keine Reisen und Partymachen wohl das kleinere Übel sind.Ich bin kein Freund der Politik,jedoch scheint es unabdinglich zu sein,wenn diese das Denken für Personen übernehmen,Entscheidungen treffen muss,wozu diese selbst nicht in der Lage sind,letztere missachten u.damit vor allem eine Gefahr für andere darstellen.
Stefan Arenhardt:
Des Weiteren gibt die Polizei an, dass sich „nur ganz wenige der rund 200 Versammlungsteilnehmerinnen und Versammlungsteilnehmer an die Auflagen“ gehalten hätten. Kaum jemand habe den nötigen Mund-Nase-Schutz getragen und der vorgeschriebene Mindestabstand sei von vielen nicht eingehalten worden. Gegen ganze sieben Personen würde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Meiner Berechnung nach sind das 3,5% der Teilnehmer. Da von „nur ganz wenige“ zu sprechen, ist zumindest sehr irreführend. Auf der Veranstaltung wurde vom Ordnungsamt und der Polizei gefordert, dass die Teilnehmer einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten. Dieser Mindestabstand sollte sogar zu Mitgliedern aus dem gleichen Haushalt eingehalten werden. Wir waren mit unseren vier Kindern dort und konnten dies leider zumindest gegenüber unserer 16 Monate alten Tochter nicht einhalten. Bezeichnenderweise hielten die meisten Polizisten sich jedoch nicht an ihre eigenen Vorgaben und standen dauerhaft deutlich näher zusammen.
Stefan Arenhardt:
Leider muss ich dieser Pressemitteilung deutlich widersprechen. Ich war Teilnehmer und Redner auf dieser Demonstration. Es ist ein unfassbarer Skandal, wie die Polizei hier die Tatsachen verdreht. Ich selbst habe die Geschehnisse nicht aus nächster Nähe gesehen. Aber ich habe gestern noch vor Ort mit mehreren Augenzeugen gesprochen und mir heute die Darstellung der Frau angehört, welche von der Polizei abgeführt wurde. Sie hat glaubhaft versichert, dass sie eben nicht nach Polizisten geschlagen hat und auch nicht an den Händen aus der Versammlung gezogen wurde. Auch ihre 75-jährige Mutter gibt an, die Polizisten nicht getreten zu haben. Hier steht in beiden Fällen Aussage gegen Aussage. Und selbst wenn sie nach dem Polizisten getreten hätte, hat meiner Ansicht nach, ein männlicher Polizist in voller Schutzausrüstung die Tritte einer 75-jährigen Frau auszuhalten, ohne diese zu verletzen. Es ist mehr als nur erschreckend, das unter einer Pressemitteilung der Polizei schreiben zu müssen.
Gabriele Friedrich:
Es wird dem ganzen Land gut tun, wenn es 1 Jahr keinen Karneval gibt. Keine Saufereien, keine Schlägereien, keine Jugendlichen im Komasuff, etc. pp Langer Artikel für das, was selbstverständlich ist in einer kritischen Zeit. Foto: Schnee von gestern Das Schlimme ist, das die Bevölkerung nicht genug Disziplin hat, EINMAL komplett zu verzichten. Ich erinnere hier mal an die schweren Zeiten der Großeltern und Eltern. Nehmt euch mal ein Beispiel an den Alten, die ihr so gerne wegschiebt und im Stich lasst beim anonymen Wohnen der gleichgültigen jungen Generation.
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